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10 Jahre Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft : Festschrift zum 11. Juni 1918 / [hrsg. vom Ausschuß des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft]
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unsere Abteilungen hierbei behilflich, woran sich eine dauernde Fürsorge für die Familien schloß. Daher forderte der Ausschuß die Abteilungen t9zur Ueber­nahme von Aolonialpatensch asten auf. Ueber tOO Familien sind auf etwa 50 Abteilungen verteilt. Groß-Berlin versorgt z. At. 25 Familien, Hamburg und Dresden je t2. Häufig spenden die Ab­teilungen N)eihnachtsgaben und Bekleidungsgcgen- stände. 5ie vermitteln freie ärztliche Behandlung, Sommeraufenthalt, freie Wohnung und dergl. Ab­teilung Hamburg kaufte ihre Schützlinge in eine Kriegs- patenversicherung ein, wofür die Damen des Vorstandes insgesamt ^ 000 U7. stifteten.

Ergänzend tritt die Arbeit der Zentrale neben die der Abteilungen. Ihr sind nun schon seit 3 Jahren die Weihnachtssendungen des kolonialen Nähsaals Ludwigshafen zur Verteilung übergeben worden. Vft versendet sie Kleidungsstücke und steht beratend den Kolonialfamilien zur Seite.

Häufig übernimmt der Koloniale Hilfsausschuß Ermittelungen für das Reichskolonialamt, wobei Fälle, die Frauen und Kinder betreffen, meist dem Frauen­bünde überwiesen werden.

b) Fürsorge für kriegsgefangene K o l o n i a l d e u t s ch e u. K o l o n i a l s p e n d e n.

Am Schicksal unserer kriegsgefangcncn Stammes­genossen in den Kolonien hat der Frauenbund stets den wärmsten Anteil genommen. Die Arbeiten für sie konnten jedoch erst im Jahre t9t5 einsetzen, da vorher