Einleitung.
von Lscdwig tsc^'l, Vorsitzende des Frauenbundes der Deutschen Aolonialgesellschaft.
gn der flucht der Aeit, der Begebenheiten und Arbeiten einen Tag in der Erinnerung festzuhalten, der als Geburtstag eines großen Bundes gelten kann, .... erscheint nur dann gerechfertigt, wenn er Segen brachte, dann aber ist es auch Pflicht und der Pietät würdig, iin Sinne einer werdenden Geschichte, an diesem Tage Aufzeichnungen zu mackren, die den Rückblick zu einer Feierstunde gestalten.
Glühende Liebe zum Vaterland, heilige Ueberzeugung für den segensreichen Einfluß der Frau bei der Kolonisation beschäftigte einen Kreis warmherziger Frauen, die die Freifrau Adda von Liliencron schon vor dem ss. ss)uni ssiOL als „Kolonialen Frauenbund"- um sich scharte, der aber nur in einem engeren Anschluß an die blühende Deutsche Kolonial- gesellschaft und an die Bestrebungen Sr. ihoheit des Uerzogs ^whann Albrecht zu Ulecklenburg eine lebensfähige Arbeit für die Frauen in den Kolonien finden konnte.
Nach wohlwollend aufgenommenen Verhandlungen mit dem Präsidenten der Deutsäsen Kolonial-Gesell- schaft wurde am l s. Juni ssi 08 aus einer- Tagung der