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10 Jahre Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft : Festschrift zum 11. Juni 1918 / [hrsg. vom Ausschuß des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft]
Entstehung
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nach Berlin, wo sie im Lauf weniger Tage gute Stel­lungen fanden.

beschloß die Hauptversammlung in Münster, jährlich auch H Bewerberinnen nach Gstafrika zu schicken, weil sich dort für gebildete Frauen, insbe­sondere für Erzieherinnen, mehr Existenzmöglich­keiten boten als in Südwest. Der Bund stiftete außer­dem einen Mädchenreisefond von 23 900 M., um gegebenenfalls auch aus eigenen Mitteln Mädchen hinaussenden zu können. Ferner trat der Frauen­bund mit dem Verein für das Deutschtum im Auslande in Verbindung, um solchen Mädchen, die in Afrika keine geeignete Stellungen erhalten konnten, Stellungen unter deutschen Volksgenossen im Auslande zu schaffen. Der Krieg verhinderte die Ausführung des Planes. Seit dem August fstlH konnten keiner­lei Ausreisen mehr vermittelt werden.

Büchereien.

Schon Adda von Liliencron hatte, indem sie ihre Schutztruppenlieder nach Südwest sandte, erkannt, wie ungeheuer wichtig es für die Kolonialdeutschen ist, von der Heimat mit geistiger Anregung versorgt zu werden. Der Frauenbund, der den geistigen Zusammenhang der Kolonien mit der Heimat erhalten will, faßte daher auch diese Aufgabe, sich an ihrer Versorgung mit Lese­stoff zu beteiligen, tatkräftig an.

l9lO bildete der Ausschuß eine Kommission für die Bibliotheken in den Kolonien unter dem Vorsitz von Frau von Bredow. Viele Abteilungen arbeiteten mit. Lüdcritzbucht, Bethanien und Mlhelmsthal in Afrika