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Deutsch-Ostafrika : Geschichte der Gesellschaft für deutsche Kolonisation, der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft und der Deutsch-Ostafrikanischen Plantagengesellschaft / nach den maßgebenden Quellen von J. Wagner
Entstehung
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Dritter Abschnitt.

Geschichte der HesMchnst für deutsche Z5atmusatwn seit dem Asagnrn- Ailternehmen Ms ^rühti,^ l886.

Der Ausschuß, dessen Thätigkeit während jeuer vier Mouate, voll vou Be­sorgnis und von Hoffnung, nur eiue beschränkte sein konnte, begrüßte den glück­lichen Vollstrecker seiner Beschlüsse hocherfreut uud dankerfüllt. In der Sitzung vom 5. Februar 1885, welche vr. Peters bei seinem Eintreffen abends sofort telegraphisch zusammeuberief, stattete er Bericht ab über die Expedition und legte die Verträge mit den Sultanen vor. Darauf wurde ihm der Auftrag und die Vollmacht gegeben, dieselben der Reichsregierung zu uuterbreiteu und um die Verleihung eiues Kaiserlichen Schntzbriefes an die Gesellschaft für deutsche Kolonisation nachzusuchen.

Die überraschenden Erfolge und die bald zu gewärtigendeu Gegenmaßregeln von Nebenbuhlern in Ostafrika veranlaßten den Ausschuß zu beschleunigtem Vor­gehen; damit beginnt die sogenanntePolitik der Überstürzung", welche den Leitern des ostafrikanischen Unternehmens so oft zum Vorwurf gemacht worden ist, in Wirklichkeit unter den gegebenen Verhältnissen die einzig angebrachte. Nur so war Aussicht vorhanden auf die Verwirklichung des von Dr,. Peters ent­worfenen Planes, durch Erreichung der drei großen Seen dem dentsch-ostafrikanischen Gebiete zu seineu uatürlicheu Greuzeu zu verhelfen. Bereits drei Tage nach seiner Ankunft in Berlin sandte Or. Peters am 8. Februar folgendes Telegramm ab: Jühlke, Hansing, Zanzibar. Vorwärts. Peters." Das sollte nach früherer Vereinbarnug bedeuten, daß Graf Pfeil, der sich in Usagara befand, durch Dr. Jühlke der Befehl zu übermitteln sei, nach Südwesten an den Njassasee vorzudringen, vr. Jühlke mißverstand dies dahin, daß er selbst nach den großen Seen aufbrechen solle, und traf demgemäß Vorbereitungen. Doch noch ehe er dieselben beendigt hatte, langte am 28. Februar ein Telegramm aus Berlin an, welches lautete:Expedition kommt, warten. Peters." Der Ausschuß