Von Skagway nach Dawson.
Die Sturzwinde im nordischen Sagenkreis. Das „Heim des Nordwindes". Skagua und Skagway. Schneepfade nach dem oberen Yukon. Tschilkootpaß. Dyea am Lynnfjord. Hohe Flutwelle. Ersatz der „Pferdeleichenspur" durch eine Schmalspurbahn. Hoher Fahrpreis. Alaska, Britisch-Kolumbien und das Yukonterritorium. Internationale Grenze auf dem Weißen Paß. Seenkette jenseits der Wasserscheide. Atlingebiet. Der 60. Breitengrad als Landesgrenze. Brücke bei Karibu. Der „Miles Canyon" und die Stromschnellen von Whitehorse. Berührungspunkte in der Folklore von Skandinavien und Alaska. Dampferfahrt auf einen Berg von 635 m Höhe. Der Yukon als Verkehrsader. Von Whitehorse bis zum Beringmeer. Winterverkehr auf dem „Trail". Der Hundeschlitten. Labarge, Teslin, Salmfluß, Fünffingerstromschnellen. Fort Selkirk. Stewartfluß. Brennholzeinnahme zur Kesselheizung während der Dampferfahrt. Oldtimer oder Sourdough.
Sturzwinde, wie sie von den senkrechten Wänden des norwegischen Fjelds plötzlich in die Fjorde hineinfallen und den scheinbar im besten Schutze liegenden Booten den Untergang bringen können, haben zu der Sage von einer Riesenscholle Veranlassung gegeben, die mit ihren Flossen den Kahn von unten her beiderseits erfaßt und in die Tiefe zieht. Ahnliche Vorkommnisse sind gelegentlich auch im Lynnkanal beobachtet worden und haben die eingeborenen Eskimos veranlaßt, dem am rechten Endzipfel dieses Fjords still und friedlich belegenen Hafenplatz den poetischen Namen „Skagua" zu geben, d. h. „Heim des Nordwindes". An Sommertagen pflegt freilich der Nordwind hier zu schlafen, und auf den schön bewaldeten wasserreichen Berglehnen sowie auf den mit köstlichen Himbeeren bedeckten Steilhängen ruht die Sonne. Im Zeichen des Verkehrs, welcher vor zehn Jahren auch nach diesem fernen Nordlande den Weg bahnte, ist der Name Skagua in Skagway umgeformt worden. Dies ist in der Tat der gegebene Weg zu dem ganzen kanadischen Nordwesten, aber die Briten haben