9> Schluß.
^lch komme zum Schlüsse! Es war nicht meine Absicht, noch ^ weiter ausschauende politische und koloniale Ziele zu erörtern, wenn es gelingt in dem kommenden Frieden uns im Süden Chinas an die Stelle der Franzosen zu setzen — um so besser für unsere Weltpolitik und unser Ansehen im Osten! Aber wir wollen auch dann nicht auf die Zukunftsmöglichkeiten verzichten, die in dem „großen iAeer des ewigen Friedens" der Japaner sich bald entwickeln werden, nicht dadurch daß wir die wiege unserer Rolonial- politik und mit ihm ein kräftiges Rind unserer Weltwirtschaft kleinmütig im Stiche lassen!
Am Ende seiner „deutschen Rriegsschrift" (ßtes Heft) schreibt Professor Kurt wiedenfeld in schönen Worten: „Unseren „Landsleuten, die draußen in der Ferne ihr Leben für den deutschen „Gedanken eingesetzt und deutsches Wesen zu Ehren gebracht haben, „sind wir es schuldig, nicht dahinfahren zu lassen, was sie erkämpft „und gegen eine Welt von Feinden verteidigt haben. Ihnen können „wir den schuldigen Dank nur abstatten, indem wir ihren Ideen und „Idealen den erforderlichen Nachdruck verleihen. Nicht Deutschland, und nicht Europa, erst die Welt ist groß genug, deutsche „Art und deutsche Rultur zur Geltung zu bringen."
Sollen wir die Schande japanischer Raubwirtsckaft in Angaur hinnehmen? Soll es deutschen Raufleuten, deren Angestellte in Neupommern von australischen Buschkleppern vor den Augen der Eingeborenen zu Prügelstrafe verurteilt wurden, zugemutet werden, ihre Geschäfte dort unter englischer Flagge weiter zu führen? Rann die Schmach in Papeete, Tahiti, wo deutsche internierte Raufleute
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