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Die Besiedlung Deutsch-Ostafrikas / Paul Samassa
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IV

Die Fortführung der Ufambarabahn nach Arufdia

Verschiedentlich mußte ich schon auf die Eisenbahn als Voraussetzung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes an den beiden Bergen hinweisen; eine Besprechung der Frage im Zusammenhange erscheint um so mehr geboten, als sie die wirk­lich brennendste für das Land und dessen Zukunft ist. In der Heimat wird die Bahn vor allem von den Kreisen dringend gefordert, denen die weiße Besiedlung der Kolonie aus natio­nalen Gründen am meisten am Herzen liegt, während sie ihre Hauptgegner bei den Kolonialpolitikern zu haben scheint, die von einer Förderung der Eingeborenenkulturen alles Heil erwarten.

Zunächst ist es nötig, ein paar Worte über die gegen­wärtigen Verkehrsverhältniffe nach dem Kilimandjaro voraus­zuschicken. Das historische und bis zu einem gewissen Grade zuverlässigste Beförderungsmittel ist in Afrika der Kopf des Trägers; fein Gebrauch hängt aber freilich davon ab, daß man Träger zur Verfügung hat. In dieser Beziehung haben sich nun die Verhältnisse beständig verschlechtert, vor allem