Die legten Kämpfe am Ruaha
er Ruaha, nächft dem Ulanga der bedeutendfte Quellfluß des Rufiji, tcheidet die Bezirke Morogoro und Mpapua von den Bezirken Mahenge und Iringa. Er bildete jetjt, um die Jahreswende, für militäritche Operationen ein fehr erhebliches Hindernis und konnte von einer Truppe, die nicht mit transportablen Booten ausgerüftet war, nur an der Fährttelle beim Dorf des Jumben Njukwa übertchritten werden. Deshalb blieb die Verbindung Zwilchen den auf beiden Ufern tätigen Kompagnien vorderhand recht lofe. Die Die legten, immer noch beträchtlichen Rette der rebellitchen Waiagara Wafagara auf dem nördlichen Ufer des Ruaha hatten ihre Schlupfwinkel und Sammelpunkte, aus denen heraus (ie Raubzüge in die umliegenden Landftriche unternahmen, in das tchwer zugängliche, Ichluchtenreiche Gebirgsmaffiv der Landtbhaft Widunda verlegt. Wollte man ihre Macht endgültig brechen, fo mußte man den Glauben an ihre Unangreifbarkeit, der fich in den Köpfen der Widundaleute fchon feltgefe^t hatte, zerfrören, fie ihres Lebensunterhalts berauben und fich ihrer Führer bemächtigen. Diefe Ziele waren, da angefichts der Beweglichkeit des Gegners und des bergigen Charakters des Kriegstchaupla^es mit einem ent- tcheidenden Hauptfchlag nicht gerechnet werden durfte, nur durch eine dauernde Belebung der »Netler« der Rebellen und durch fyftematitches Abfuchen der Umgegend von den gewonnenen Portierungen aus zu erreichen. Dem ungern gebetenen, aber
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