8. Die «aturwisse«lchaMche Arbeit i« Aeu Huiuea.
Hand in Hand mit den geographischen Erschließern Britisch-Nen- Guineas sind die Geologen, Botaniker, Zoologen und Ethnographen im Süden und Südosten der Insel thätig gewesen. Der Löwenanteil des Ruhmes gebührt allerdings auch für die wissenschaftliche Einzelforschung dem Gouverneur, der den Museen und wissenschaftlichen Instituten alljährlich eine reiche Ausbeute an Vögeln, Pflanzen und Gestein zusandte; außerdem haben sich um die Spczinlforschnug jeweilig Abgesandte der australischen wissenschaftlichen Gesellschaften besondere Verdienste erworben und von Melbourne aus hat der vor drei Jahren verstorbene Baron Ferdinand von Mueller hervorragende Beiträge zu der Pflanzenkunde von der größten Insel der Erde geliefert, („xg.puan pl-int^"). Das uaturhistorischc Museum in Sydney birgt eine ausgewählte und selten reichhaltige Sammlung ethnologischer und paläoanthropologischer Gegenstände aus Neu- Guinea, die karge Fauna ist in ihren wesentlichsten Exemplaren vertreten und der herrliche botanische Garten der australischen Metropole, sowie die weltberühmten botanie^l Willens von Melbourne weisen manche alte Bekannte aus dem Urwald Neu-GuineaS auf. Die kostbarsten Funde aus der Südsee sind freilich nach der Königliche» Ecn- trale des britischen Weltreichs gewandert und haben dort unter sachkundiger Hand eine sorgfältige Untersuchuug uud wissenschaftliche Bearbeitung gefunden. Eine ausgezeichnete specifische Papuasammlung befindet sich in dem Queensland-Muscum zu Brisbane.
Alle diese Sammlungen umfassen natürlich in erster Linie ethnologische, ethnographische, anthropologische und zoologische Gegenstände, also alle diejenigen Objekte der Naturwisscnschast, die sich leicht
Blnm, Ncu-Guinca, ^