Teil eines Werkes 
Th. [1] (1831)
Entstehung
Seite
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Noten.

1) So wurde die Berbrecherin gewöhnlich genannt. Das im Auslande verbreitete Gerücht, als sey sie unter dem Namen Gesina bekannt gewesen, ist falsch, und vermuthlich nur daher entstanden, weil es beim Beginn der Criminaluntersuchung bekannt wurde, daß sie diesen Namen später, aus Eitelkeit, anstatt des wahren, jetzt weniger vornehm klingenden, Gesche, angenommen habe.

2) Mißdeutungen vorzubeugen, ist hier indeß zu bemerken, was freilich damals Niemand wußte, daß jener würdige Geistliche von der Scheinheiligen um seine öffentliche Fürbitte ausdrücklich war ersucht worden. Bergl. unten S. 220.

3) Die in diesem Buche angeführten Namen von Personen sind, wo das Gegentheil nicht angezeigt ist, die wahren, und entweder auf ausdrückliche Erlaubniß der Betheiligten, oder in der Gewißheit mitgetheilt worden, daß die Letzteren nach Lage der Umstände z. B. wegen bereits vorhandener Notorietät oder weil die mit­getheilten Beziehungen zu der Berbrecherin durchaus kein nachthci- liges Licht darauf werfen dadurch nicht compromittirt werden können.

Wo bei verändertem Namen hie und da in dieser Geschichte eine Person dennoch aus den Umständen errathen werden möchte, der oder deren Angehörigen dies nicht lieb seyn dürfte, da beklagt der Herausgeber hierin eine bei der Wahrheit und Treue, welche er der Welt und der Berbrecherin schuldig war, unvermeidliche Unannehmlichkeit.

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