Achkes Kaxiiel.
Der Heimat zu.
An Bord der „Lulu Bohlen". — „Hurra der Kolonie Deutsch-Südwest-Asrika". — Beschäftigung an Bord. — Havarie. — Monrovia und seine Bewohner. — Leben und Treiben im Hafen. — ,sOtto Woerinann" nimmt uns ins Schlepptau. — In Dakar an Land. — Gran Canaria. — Handel an Bord. — Im Maschinenraum. — Leuchtfeuer. — Deutschland in Sicht. — Freudige Begrüßungen in Wilhelmshaven, Hamburg und Kiel. — Endlich daheim.
März. An Bord der „Lulu Bohlen". Diese ist eilt ziemlich großes Schiff. Außer ihr liegen noch neun mehr oder wenige große Schiffe aus der Reede. Bis heute morgen ^^ war auch noch S. M. S. „Habicht" hier, der aber gegen goouhr abdampfte. Man sagt, er führe zum Wrack der „Gertrud", um dieses zu sprengen; andere wußten wieder, daß er nach Kamerun fährt.
7. März. Seit gestern abend 9^ Uhr sind wir in voller Fahrt. Am Nachmittage gegen Uhr kamen die Offiziere und Mannschaften, die noch an Land zu tun gehabt hatten, als letzte an Bord. Um 6°° Uhr war Antreten zur Stärkefeststellung. Kurz vor 9°° Uhr äußerte sich eilte allgemeine Bewegung. „Alle Mannschaften achter heraus!", erscholl es, „Antreten usw.". Nach einigen Minuten der Ruhe ruft eine helle Stimme: „Ein
dreimaliges Hurra S. M. S. »Habicht«!" Laut fchallte es in die stockdunkle, sternenklare Nacht. Auf dem „Habicht" rührt sich anfangs nichts; dann, nach geraunter Zeit, erscholl vom „Habicht" das Hurra als Antwort; hierauf das dreimalige, langsame, weithinschallende, dumpfe Brüllen unseres Nebelhorns, auf das sämtliche auf der Reede liegende Schiffe antworteten. Nach jedem einzelnen Gruß dankte die „Lulu" mit kurzem Pfiff. Ein dreimaliges „Hurra der Kolonie Deutsch-Südwestafrika", und dann ging's mit voller Fahrt der Heimat zu. Der Heimatswimpel wurde mit Musik aitgebracht und ins Meer geworfelt. Erwähnen will ich noch, daß der