Siebrnkes Kaxiiel.
Fern dorr der Truppe.
Im Genesungsheim Ababis. — Allerlei Beschäftigungen. — Weihnacht. — Neujahr. — Nach Swakopmund. — Neue Bekanntschaften. — Im Lazarett-Bureau. — Meine Schakalfalle. — Meeresbrandung. — Kapers Geburtstag. — Auf Pirsch. — Strandspaziergänge. — Sorge für meine Sammlung. — Rüstung zur Heimfahrt.
ünster Dezember. Heilte auf der Fahrt nach dein Genesungsheim Ababis. Abends zuvor hatte ich mich bei Exzellenz v. Trotha abgemeldet. Er war sehr freundlich, sprach von einem Wiedersehen in Erfurt und widmete mir seilt Bild mit seiner Unterschrift.
6. Dezember vormittags bitt ich in Ababis angekommen, wo ich aus endgültige Entscheidung hoffe. Über meine Heimsendung weiß aber der Arzt noch nichts Bestimmtes. S. meinte nur: „Nun, vielleicht kommt es noch."
7. Dezember. Vormittags war die eigentliche Krankenvisite. Ich kam als letzter an die Reihe. Große Untersuchung, den Befund diktierte er dann einem Sanitätsgesreiten. Eindringlich verbot er mir das Rauchen mit dem Bemerken, das Verbot auch später in Deutschland weiter zu befolgen. Das werde ich Wohl schwerlich einhalten können.
6. Dezember. Gestern morgen traf mit dem erstell Zug voll Karibib Herr Major Qn. mit mehreren Offizieren ein. Nach kurzem Aufenthalt sah ich sie wieder nach dem Bahnhof gehen. Ob ich am 17. d. Mts. wegkommen werde? Vom Genesungsheim sollen neun Mann mitkommen. Ich werde vielleicht der zehnte, da ja voll Windhuk aus eine mich betreffende Eingabe gemacht worden sein soll. Hier in Ababis traf ich übrigens unverhofft einen Bekannten aus Berlin, einen Sanitätssergeanten, den ich dort im Garnisonlazarett II Tempelhof kennen gelernt hatte.