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V.
Auf der Signslstation.
Unteroffizier Henne mit 5 Reitern hatte seit Ende Februar den Signalapparat auf einem der Vorberge des Komashochlandes aufgebaut. Dort hausten die sechs in tiefer Einsamkeit auf felsiger Kuppe und arbeiteten steißig mit ihrem Heliographenspiegel.
Hier hatten sich noch keine Hereros gezeigt, und Unteroffizier Henne wie seine Reiter brannten eigentlich darauf, auch mal zeigen zu können, was sie den Schwarzen gegenüber leisten konnten.
Heute saßen sie gemütlich um das lodernde Feuer. Der Dienst war vorbei, nur der Posten hielt noch beim Heliographenspiegel Wache. Im Topfe brodelte das Essen und ein vielverheißender Duft verbreitete sich. Neuer Proviant war auf der Station angekommen, und nun gab es einen leckeren Schmaus.
Behaglich plauderte es sich bei der dampfenden Pfeife in Erwartung der Mahlzeit.
„Die in der Front stecken, haben es eigentlich doch besser, wie wir," meinte der Gefreite Jansen, „da ist alle Tage was los."
Der Unteroffizier reckte seine kräftige Gestalt. „Mal richtig herankommen an die Bande, das möchte ich auch, ihnen so einen gründlichen Denkzettel aufs Fell brennen und drauf losgehen, so — sterben oder siegen!" Er sprang auf. —
„Alle Hagel! Es gibt einem ordentlich einen