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Heiße Arbeit unter heißer Sonne : Bilder aus dem Südwestafrikanischen Feldzug / Von A[da] v. Liliencron
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II.

Es geht in den Kampf.

Ganz so schnell wie Fritz Jmmendors gehofft atte, kam er noch nicht in Tätigkeit. Er wäre rennend gern in die Kompagnie des Helden von Südwest eingetreten, aber Franke ließ seinen auss äußerste erschöpften Reitern zwar einen Tag Ruhe in Okahandja, rückte dann aber am 31. schon wieder ab, um am 4. Februar nach heißem Gefecht Omaruru zu befreien.

Jmmendorf kam vorerst zur Besatzung der Feste, doch sollte sich sein brennender Wunsch, in die Front eingestellt zu werden, bald erfüllen.

Ende Februar waren die Transporte Puder und Bagenski eingetroffen und nach Okahandja und Kubas befördert.

In ersterer Station wurde nun die 5. Feld- kompagnie gebildet und Fritz Jmmendorf trat in ihre Reihen.

Grete liebte zu selbstlos, war zu sehr der gute Kamerad ihres Fritz, um nicht tapfer zu bleiben auch in einer Zeit, wo der Augenblick der Trennung immer näher heranrückte.

Am 1. März traf die Nachricht ein, daß die Hereros in größerer Stärke südlich von Groß- Barmen ständen und zugleich wurde beschlossen, daß Hauptmann Puder mit der 5. Kompagnie am nächsten Tage dorthin aufbrechen solle.

Fritz hatte den ganzen Tag Dienst gehabt, am Abend machte er sich aber dennoch ein