licher Richtung znriickgeivichen nuir. Ein Teil von ihnen war nach Oviumbo zurückgegangen und hatte sich mit den dort stehenden Hereros vereinigt. So lange der hier zahlreich stehende ^eind nicht geschlagen war, konnte Oberst Leut- wein nun nicht daran denken, den Marsch weiter nach Osten hin fortzusetzen. Er beschloß daher, sich mit allen Kräften gegen den bei Oviumbo stehenden Feind zu wenden.
IX. Schluh.
Noch einmal ein Wiedersehen, aber nicht in Freude und Jubel, sondern in Trünen und tiefernster Stunde.
Die Verwundeten vom Gefecht bei Onganjira hatte man nach Okahandja zurücktransportiert und dort den: Lazarett übergeben.
An Jmmendorfs Bett stand Margarete im Schwesternhäubchen und stützte den Kops des Verwundeten, während sie ihm sorgsam eine stärkende Fleischbrühe einflößte.
Sie erschien etwas blasser als sonst, das jugendsrische Mädchen, und den leicht geröteten Augen sah man es an, daß sie in den letzteil Tagen viel Tränen vergossen haben mochten. Aber was dieses junge Herz auch an eigenein Leid und Sorge zu tragen hatte, das treue Sorgen für die Kranken hatte keine Stunde darunter gelitten.