Die letzte Zeit aus der Insel.
Der Norden.
An unserem Ankunftstage in Lämasong, nachdem ein Bad in unserem Korovinaiflutz uns sehr erfreut hatte, gewahrten wir auf der Straße den Wagen des Missionar Pearson, der uns mit seiner Frau einen Gegenbesuch machte. Wir zeigten ihnen den Garten (dessen Erbe sie antreten sollten), bewirteten sie vor dem Hause mit Kakao, und hier war es, wo wir das Letzte über den armen Stephan erfuhren. Ich habe schon bei Beginn des Buches von dem traurigen Vorkommnis erzählt. Frau Pearson beschrieb, wie er schwerkrank und unzurechnungsfähig in ihr Haus gebracht wurde, mit dem Aussehen eines Schwarzwasserkranken. Sie glaubte, daß er durch Pflege und Ruhe vielleicht zu retten gewesen wäre und schlug vor, ihn dazulassen, da sie ihn gut unterbringen konnte. Unlücklicherweise hielten sie seinen einen Begleiter für einen Arzt, dem sie nicht dreinzureden wagten, als er auf rasche Weiterbeförderung drängte, wie es ja Stephans Wille gewesen war. So kam es nun, wie es kommen mußte, ein Sterbender, ohne klare Besinnung wiederzuerlangen, kam dieser inNamatanai an. Aber wer kann es sagen, ob anderenfalls der Tod verhütet worden wäre! Ich gebe hier nur wieder, was ich aus dem Munde der Frau erfuhr. Auch diesen Mund hat inzwischen der Tod geschlossen. Frau Pearson starb bald darauf an Fieber.
Bald verließen uns diese Bekannten wieder und am folgenden Morgen, am 5. Mai, ging auch Krämer von mir. Er wollte nun noch dies wichtige Fest in L a m b u s s o. zu dem wir 2 Tage zu früh