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Jahrbuch der bremischen Sammlungen : Jahresberichte des Gewerbemuseums, des Kunstvereins, der Stadtbibliothek
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die lautete:Lhe Sermon States Lorvette Lora S guns". Daraus ging hervor, daß es sich um das Werftmodell eines der drei Schiffe handelte, die die l^eichsregierung der lZristoler §irmo Datterson in Auftrag gegeben hotte. Und zwar war die DampfkorvetteCoro" dos größte der drei bestellten Kohrzeuge; die beiden Kleineren waren dieInca" undLozique". In Deutschland erhielt dieLora" den NamenDer Königliche Lrnst August"; dieInca" wurdeSroßherzog von Oldenburg" undLozique" wurde Frankfurt" benannt.

Die Laufe derLora", die auf der Ilsede von Bremerhaven bei vielen lag, vollzog in feierlicher Weise am 27. November 1849 die Tochter des Amtmanns Lhulesius zu Bremerhaven. IZeim Laufakt, der bekanntlich an Schiffen sonst nur beim Stopsllauf vollzogen wird, mischten in den Donner der Geschütze des Schiffes die Kanonen des Torts Wilhelm ihren dröhnenden (Zrusz. Der Laufpate, der König von Hannover, hotte zur 5eier als seinen Vertreter einen (Zeneral entsandt, der aufzer Orden und (ZeldgeschenKen für Offiziere und (Nannschaft auch zur Ausstattung des Schiffes einen silbernen lZecher mitbrachte, den der König 1852 wieder zurückgekauft und seiner Silberkammer überwiesen hat.

Der Königliche Lrnst August" war das schönste Schiff der §lotte und wird als ihr Kleinod bezeichnet. Ls wurde daher auch besonders gern zu l^eprösentationskohrten, an denen es nicht gemangelt haben soll, benutzt.

Das fzalbmodell derLora" ist eine wertvolle Seltenheit, weil es gerade von diesem Schiff andere Modelle nicht gibt. Line Abbildung des f?olbmodells ist daher im Wegweiser durch das historische Museum veröffentlicht.

Nicht so einfach wie der Lrwerb derLora" war die Gewinnung der zweiten Klottenreliquie. In dem hübschen (Nuseum zu Dannoversch- (Nünden befand sich auf einem ganz verlorenen Posten eine Kleine originelle deutsche (Norineflogge: schwarz, rot, gold, und in der oberen LcKe auf quadratischem goldenen Felde der schwarze doppelköpfige Reichsadler. Sie war ein Geschenk an das (Nündener (Nuseum. Nach dem Namen der SchenKgeberin zu urteilen war es wahrscheinlich, dafz die 5Iogge aus vremen nach (Nünden gekommen war. Ls bedurfte nun allerlei verwickelter Kauf- und Lauschgeschäfte, um das wohl­erhaltene Klaggentuch, dessen Linteilung den Vorschriften des Neichs- gesetzes vom 12. November 1848 über die Kriegsflaggen entspricht, für IZremen wiederzugewinnen, vei der geringen Orötze der Klagge