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Geschichte des Bremer Gymnasiums bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts / von Hermann Entholt, Oberlehrer an der Hauptschule in Bremen
Entstehung
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Vorworf.

*jL\\ der vorliegenden Arbeit hat die 45 . Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner die Anregung ge­geben. Gleichzeitig aber ist das Werkchen durch den Wunsch hervorgerufen worden, eine schon lange lebhaft empfundene Lücke in der Bremischen Geschichte wenigstens teilweise auszuiüllen. Wohl sind, die auf die Geschichte des Bremischen höheren Schulwesens bezüglichen Akten unseres Archivs in früheren Jahren wiederholt in der Form von Vorträgen verarbeitet worden; aber von gedruckten Dar­stellungen hat nur der Aufsatz von Iken über das Bremische Gymnasium Illustre im 17 . Jahrhundert (Brem. Jahrb. XII) Anspruch auf rühmende Erwähnung. Der Ver­fasser dieser Arbeit hatte daher im wesentlichen das ungedruckte Material zu berücksichtigen, welches sich im hiesigen Staatsarchiv und auf unserer Stadtbibliothek in ziemlicher Fülle befindet, während die Grundlinien der Ent­wicklung, die sich auch hier von dem allgemeinen, grossen Gange der Ereignisse wenig entfernt, durch Paulsens Werk über die Geschichte des Gelehrten Unterrichts ( 2 . Aufl. 1896 und 1897 ) gezogen zu sein schienen. Das vorhandene Material ist bis zur Mitte des 18 . Jahrhunderts, wo die realistische Reform des Gymnasiums von 1765 einen Einschnitt zu machen erlaubt, benutzt worden.