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Apologie unsrer fetzigen Erziehung.
38enn es anders wahr ist, was Monte s- quieu in seinem Lsprit 6ss Toix sagt, nein« lich, daß eine jede einzelne Familie stetsnachdemPlanedergrvßen Familie, von welcher sie ein Theil ist, muß regieret werden: so ist unsre jetzige -Erziehungöart in Hinsicht auf den einzelnen Bürger und bey unsern jetzigen Staatsvcrfas- sungen, ohne Widerspruch äusserst angemessen und konsequent. Denn wozu würde es uns z. B. nützen, wenn wir die Liebe der Gesetze und des Vaterlandes zum Haupt-Endzwecke unsrer Erziehung machen, und hierin» dem Plane der Griechen und Römer und einiger andern Völker der Vorzeit folgen wollten? Wir würden vhnfehlbar unserm Zwecke, dem Zwecke, den jeder Erzieher sich vorsetzen soll, nemlich das künftige Glück seines Zöglings durch seine G 4 Er-