( 62 )
au-den Händen der gütigen Natur, die, wenn sie der Mensch gehörig zu gebrauchen weiß, seine Glückseligkeit befördern; aber auch durch eine unrichtige Anwendung sein Elend hier auf der Erde bcwürken können.
Von der Erziehung in Hinsicht auf die Ausbildung des Verstandes.
^rder Mensch dessen Organe nicht durch ei« neu oder den andern Aufall zerrüttet worden, kann, wenn seine Erziehung nur nicht vernachlässigt wirb, ein brauchbarer und geschickter Mann werden. Die Natur dringt nichts verstümmeltes hervor; sie gab jedem Menschen, den sie schuf, Anlagen, die durch die Erziehung entwickelt werden müssen. Das ganze Elend, unter welchem die menschliche Gesellschaft seufzt, kömmt daher, weil man die Ausbildung der Mitglieder derselben vernachläßiget.
Der Mensch ist fast ganz was er ist durch Nachahmung, und die Kinder sind es noch weit
mehr»