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Ueberall dieselben Mährchen.
,>8§enn wir wachen," sagt ein alter Philosoph, „so haben wir alle eine und dieselbe Welt; „wenn wir aber träumen, so bat jeder seine eigne. Dieser Satz kann in der Verschiedenheit der aussern Verzierungen des metaphysischen Kartengihäudeö, daö der menschliche Geist, ohne die Hülfe der Erfahrung, zu allen Zeiten und in jedem Winkel der Erde aufgerichtet hat, seine völlige Richtigkeit haben; aber der innere Plan und Zweck des Ganzen war und ist noch bis jetzt überall derselbe. Es scheint, daß der Mensch eben so unsicher ohne die Erfahrung als das Kind ohne den Gängelband geht. Sobald der Mensch die Erfahrung verläßt, treibt ihn seine Phantasie in's Land der Chimäre, wo er Abendtheucr aufsucht und findet, die denjenigen des Ritters von der traurigen Gestalt ähnlich;
aber