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Der Plantagenbau in Kamerun und seine Zukunft : drei Reiseberichte / von F. Wohltmann
Entstehung
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Vorwort.

Tegen Ende des Jahres 1895 faßte ich den Entschluß die nächsten Osterferien durch eine Reise nach Kamerun, welches ich bereits 1888/89 besucht hatte, auszunutzen. Am 11. Februar schiffte ich mich auf dem Wörmann-DampferLulu Bohlen" in Hamburg ein, landete am 10. März in Kamerun und trat am

3. April die Heimreise an über St. Thomo, Lissabon und Paris nach Bonn, wo ich am 27. April wieder eintraf. In der Zeit vorn 12. März bis 1. April besuchte ich die Pflanzungen des Kamerungebirges und umwanderte dasselbe in Ibtägiger Tour.

Der Zweck meiner Reise war:

1. die Pflanzungen und landwirtschaftlichen Anlagen Kameruns zu besichtigen und ihre Entwicklung einzusehen,

2. die Bodenarten Kameruns an Ort und Stelle in Augen­schein zu nehmen, welche während 1895 in meinem Labo­ratorium untersucht waren und durch ihren sehr hohen Nährstoffreichtum auffielen,

3. die Anbaufähigkeit des Kamerun-Gebirges sowie die Flächen-Ausdehnung des külturfähigen Bodens daselbst festzustellen, insbesondere die Grenze zwischen dem Basalt- und Laterit-Boden,

4. mich noch einmal von der Güte des Bodens und des Klimas am Kamerungebirge durch Augenschein zu überzeugen, um zurückgekehrt mit voller Zuversicht und Ueberzeugung für die plantagenmäßige Ausnutzung des Kamerun-Gebirges eintreten zu können,

5. besondere Studien über Klima, Boden und Verwitterung in den Tropen vorzunehmen.

Eine Unterstützung seitens Seiner Excellenz des Herrn Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, Herrn Freiherrn von Hammerstein-Loxtcn, des Direktors der Kolonial - Abteilung des