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Die wirtschaftliche Bedeutung Deutschlands und seiner Kolonien / von Ferd. Fischer
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von Kakaobohnen 839 t, Bienenwachs 317 t (i. J. 1903 erst 31 t), Kautschuk 885 t, Pahnkerne 3768 t; die Einfuhr aus Deutschland: Spirituosen 4201, Bier 443 t, Eisenwaren, grobe 214 t,, feinere 639 t, Messer und dgl. 235 t, Zement 2634 t, Kupferwaren 140 t, Baumwollgewebe 101 t, Schieß­pulver 51 t.

Der Wert der Einfuhr und Ausfuhr betrug in Millionen Mark:

Einfuhr

Ausfuhr

1902

13,3

6,3

1903

9,6

7,6

1904

9,4

8,0

1905

13,3

9,0

Bei der Einfuhr stellte sich der Anteil Deutschlands auf 74,99 Proz., derjenige Englands auf 22,94 Proz., bei der Ausfuhr der Anteil Deutschlands auf 82,23 Proz., derjenige Englands auf 17,55 Proz. Die Zunahme der Einfuhr verteilt sich auf alle Warengattungen; auf eine vermehrte Kaufkraft der Eingeborenen deutet, daß die Einfuhr von Tabak, Ge­weben aller Art, Leibwäsche, Kleidern usw. sehr stark ge­stiegen ist. Die stark vermehrte Einfuhr von Materialwaren und Maschinen für industrielle Betriebe steht mit den Ver­suchen zur Erschließung von Erdöl in Verbindung.

Siidwestaf'rika.

Deutsch-Südwestafrika ist etwa l 1 /2 mal so groß wie Deutschland. Leider erfordert der Aufstand der Witbois und Hottentoten seit Oktober 1904 große Opfer an Mannschaften und Geld.

Das Land ist, nach Angabe der Kolonialgesellschaft, 1 ) eine bis zu 1200 m anfangs sanft, dann meist steil an-

*) Deutscher Kolonialatlas mit Jahrbuch (Berlin 1906).