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Die Kolonialbahnen mit besonderer Berücksichtigung Afrikas / von F. Baltzer
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Die nicht deutschen Kolonialbahnen in Afrika.

Betriebsergebnisse der Bahn Porto Novo—Sakete:

1909

1910

Plan.

2 407 517

3 542 790

Tonnen .

8212

8391

tkm.

Roheinnahmen in Fi.:

208 748

176 629

Personenverkehr.

89 416

123 802

Güterverkehr.

43 156

42 969

Betriebsausgaben.Fr.

91 277

139 412

Betriebsüberschuß.

41 295

27 359

Betriebszahl °/o.

68

84

Übersicht

Schutzgebiet

Bahnlinie

Zur Zeit im

Betriebe

Geplante

Gesamt­

länge

km

km

1. Senegal

Dakar - St-Lonis

264

264

1 hics—Kayes

—

677

Thies—Ginginen

140

—

Kayes—Ambidedi

44

—

2. Ober-Senegal u. Niger

Kayes—Kulikor<>

555

555

3. Guinea

Konakry—Kuru«sa

589

589

4 Elfenbeinküste

Abidjean—Buake

313

313

5. Dahome

Kotonu(Niger)—Parakn

—

440

Kotonu—Save

262

—

Pahu—Uida—Segborue

36

O 9

Porto Novo—Sakeie

39

39

Im ganzen

2242

2913

Literatur: Godfernaux, Los chemins de fer Coloniaux Francais. Paris 1911. — La depeche Coloniale Illustree: Jan.-Febr. 1911: Chemin de fer de Konakry ä Kurussa. — Revue de Paris. 1911. S. 652ff.: Alfr. Guignard, Les chemins de fer de l'Afrique occideniale. — Sta- tistiques des chemins de fer des Colonies fran^aises, publies sous l’ad- ministration de M. Lebrun, ministrc des Colonies. 1911.

Französisch-Kongo oder Äquatorialafrika.

Französisch-Kongo oder Äquatorialafrika mit seiner Haupt­stadt Brazzaville (seit 1904) etwa 2- bis 2 V 2 inal so groß wie Kamerun, mit einer Bevölkerung von 3 l /2 bis 4 Millionen Seelen, ist der Verwaltung des großen General-Gouvernements von Westafrika nicht unterstellt, sondern bildet ein selbständiges Schutzgebiet. Durch das Marokko-Abkommen vom 4. November 1911 mit Deutschland ist die frühere Fläche des Schutzgebiets von 2200000 qkm auf 1945100 qkm, die Bevölkerungszahl von 1118000 auf 1076500 Seelen vermindert worden. Die französische Enklave zwischen der belgischen Kongokolonie und den beiden Landstreifen, die bis zum Kongo und Ubangi führen