Die Rotonie Mumenau.
Gleich am ersten Tage nach meiner Ankunft trat ich in Legleitung der Herren Aonsul Salinger und Ingenieur Gdebrecht eine auf zwei Tage berechnete Fahrt durch einen großen Teil der Kolonie Blumenau an. Line bequeme, gut gebaute Aalesche, mit vier Pferden bespannt, diente uns als Beförderungsmittel. Um 7 Uhr wurde aufgebrochen. Vom Hotel ging es zuerst die Hauptstraße hinunter, vorbei an den schönen Villen der Blumenauer Kaufleute, an der stattlichen, hochbelegenen katholischen Kirche und an dem Franziskanerklostcr mit seiner breiten Front und den langen Fensterreihen. Bald gelangten wir auf die Landstraße, welche die Fortsetzung der Blumenauer Hauptstraße bildet und, immer in der Nähe des Itajahy sich haltend, die ganze Kolonie Blumenau durchquert. Zu beiden Leiten bemerkte ich zahlreiche Gehöfte, die sämtlich einen freundlichen Lindruck machten. Besonders fielen mir die üppigen Weiden und , das schöne Rindvieh auf, das auf ihnen graste. Fünf Kilometer hinter dem Stadtplatze kamen wir an einer Filiale der Firma „Gustav Salinger A Tia." vorbei, die von dem Mitinhaber, Herrn Fcddersen, einem geborenen Altonaer, geleitet wird. Bald darauf passierten wir die Stelle, an welcher eine gewaltige Steinbrücke über den Itajahy damals noch im Bau begriffen war. Kilometer 1^3, in j?asso Manso, vor der Venda der Witwe jDaupitz, wurde Halt geinacht und das erste Schnäpschen genominen. Inzwischen wies die Gegend schon einen anderen Tharakter auf. Die Gehöfte lagen nicht mehr dicht zusammen auf beiden Seiten der Straße. Streckenweise ging es durch dichten