Villa Dörffel i» Zoinville.
Dona Franeisea und Hansa, ^wei deutsche Aokonieen.
Nach der langen Sitzung am Stammtisch bei Beckmann, die sich bis gegen ^ Uhr nachts ausgedehnt hatte, wurde es mir keineswegs leicht, am nächsten Morgen schon um 3 Uhr auszustehen, zumal ich die vorige Nacht ja auf einer l)olzbank zugebracht hatte. Aber das bestellte Fuhrwerk stand schon vor der Thür. So warf ich mich denn rasch in mein Urwaldskostüm, Lodenjoppe, wasserdichte Ulütze, enge Beinkleider und lange, gelbe Stiefel, wie sie in unseren Aolonieen getragen werden. Der Revolver wurde in die rechte Manteltasche gesteckt; die allernotwendigsten Sachen zum täglichen Bedarf packte ich rasch in meinen kleinen Aoffer aus braunem Segeltuch; ein von Frau Beckmann gefüllter Fouragekorb mit allerhand Eßwaren und mehreren Flaschen Wein wurde gleichfalls auf dem Wagen untergebracht. Inzwischen war auch l)err von Diringshosen eingetroffen; in aller Lile wurde Aasfee getrunken, und dann ging es fort.
Der Ulorgen war ziemlich kühl. Ich hüllte mich, beinahe fröstelnd, in meinen Lodenmantel. Unser Fuhrwerk war für brasilische Verhältnisse sehr bequem, eine Art Iagdwagen, viersitzig und überdacht. Auf der vorderen Bank saß der Fuhrwerksbesitzer,