Kamerun.
Das Relief. Die Flüsse. Das einfachste Bild davon, wie sich Kamerun in Hochland und Tiefland — letzteres bis zu 500 m gerechnet— teilt, macht man sich auf folgende Weise: Man richtet den Blick zunächst auf das Hochland. Das schiebt sich aus Innerafrika mit einer Ecke weit nach Kamerun herein und füllt den größten Teil des Schutzgebietes aus. Es bleiben aber zwei Tiefländer frei: ein kleineres vorn an der Küste und ein viel größeres nach dem Tschadsee hin. N)o immer man auch vom Tieflande hinauf auf das Hochland will, überall hat man Höhen von wenigstens l000 m zu ersteigen. Nach dem Kongo zu aber senkt sich die weite Hochfläche allmählich hinab, denn der Kongo strömt in einer riesigen, flachen Mulde dahin, lvo Neukamerun den Kongo berührt, hat der Zlußspiegel etwa 350 m Seehöhe. Nach dem Benue und Tschadsee dagegen stürzt das Hochland steil ab.
Aus den Tiefländern erheben sich auch in Kamerun — wie in Oeutsch-Gstafrika und Togo—einzelneBerge und kleine Gebirge. ver berühmteste Einzelberg im Küstentieflande ist der Kamerunberg (4070 m)- im nördlichen Tieflande erheben sich Einzelgebirge bis zu 2000 m. Um Schülern eine ungefähre, aber ganz schematische Vorstellung des Reliefs zu geben, kann man etwa die Zeichnung Zig. 6. an der Wandtafel entstehen lassen — ein Versahren, das sich bei den anderen Schutzgebieten ebenfalls empfiehlt. Im übrigen verweisen wir auf die beiden Profile durch Kamerun, die für sich selbst sprechen. Vgl. Zig. 7 u. 8. Angesichts der Zeichnung Zig. 6 und der Profile Zig. 7 u. 8 ist es wohl zu verstehen, warum die vom Hochlande ins Küstentiefland und zum Nleere herabkommenden Zlüsse für die Schiffahrt alle nicht viel taugen. Die Schiffbarkeit reicht von der Mündung immer höchstens bis