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Bilder aus Ostafrika / Von Daniel v(on) Cölln. Mit Titelbd. u. Kte
Entstehung
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Fünftes Kapitel.

Anfänge deutsch-evangelischer Mission in Dlir-es-Salaam.

/icht gar zu lange sollte Grein er mit seiner Frau die Ruhe in den geordneten Verhältnissen der ^ Heimat genießen Der Vorstand der Evangelischen Missionsgesellschaft für Deutsch-Ostafrika richtete sein Augenmerk auf den durch seine treue Arbeit in den allcrschwicrigsten Verhältnissen bewährten Missionar. Der­selbe nahm den Ruf freudig au und ward am 2. März 1887 in der Berliner Nazarethkirche feierlich abge­ordnet, übergab das kaum vier Jahr alte Söhnchcn der Obhut seines Bruders, der Stadtmissionar in Worms ist, schiffte sich am 1. April mit seiner Frau und einer Nichte, Fräulein Marie Fingcrlin, in Trieft ein und kam nach einem Abstecher ins Heilige Land zum Vaier der Frau Greiner und einem durch mangelnden Anschluß veranlaßten unfreiwilligen Aufenthalt in Aden endlich am 16. Juni wohlbehalten in Sansibar an. So ver- bältnismcißig bequem die Reise bis dahin gewesen war, so beschwerlich war nun das so kurze Stück von San­sibar bis Dar-es - Salaam. Die^ Reise, zu der ein Dampfer sonst fünf Stunden braucht, erforderte für ihn und die Scinigcn fünf lange, bange Tage und bereitete sie auf all das Schwere vor, das ihrer wartete. Um '/-3 Uhr nachmittags am 28. Juni lichtete der von ihnen gemietete Suaheliscglcr (Dhau genannt) die Anker, und

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