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Ein Streifzug.
törichten Stühle und Bänke, die großen Trommeln und Mörser und auch die riesigen Boote, mit dem „onoso" (einem scharfen Beil mit quergestellter Schneide) ausgehöhlte Bäume; die Pfeiler, Türpfosten, Dachsparren aber liefert der Wald fertig in jeder Größe, und das Geschick des fleißigen Bautischlers besteht nur darin, den Pfosten so auszuwählen, daß die Gabelung an der rechten Stelle sitzt.
Gebaut wird immerzu, und wenn Äaus, Taubenschlag und Vorratshäuschen fertig sind; wenn der Äof eingezäunt ist, kommen kleine Geisterhüttchen für die Toten an die Reihe.
Außer dem Äausgerät fertigt der Neger an: Pfeile, Bogen und Köcher; Fischreusen; Stellnetze zum Absperren der abfließenden Regenbäche und Flechtwerk zu allen möglichen Zwecken: Stricke, Matten, Körbe und Säcke aus Blattrippen kleiner Fächerpalmen; Wildnetze und Tauwerk aus gebleichten Baumfasern.
Alles dies ist nicht für die Dauer, und das Leben des Schenzi ist ein ununterbrochener Kampf mit Überschwemmung, Dürre, Wildschaden und Fäulnis; mit Ratten, Käfern und weißen Ameisen (die ihm über dem Kopf das Dach seiner Äütte zu feinstem Sägemehl zerkleinern, wenn er das ewige Feuer ausgehen läßt).
Aber mit diesem Kampf und der Sorge erkauft er sich etwas, was die Weisen aller Zeiten ein großes Gut genannt haben: die Einsamkeit, Selbständigkeit und Freiheit.
Nicht, daß er ganz ungesellig wäre: nein, abends im Dorfe wird die Trommel gerührt, Pombe getrunken, geraucht und getanzt.
„Kurz, abgesehen vom Steuerzahlen Läßt sich dies Glück nicht schöner malen. Woraus denn auch der Satz beruht: Wer einsam lebt, der hat es gut."
Steuer zahlen: Ich kann mir vorstellen, daß diese Neger nicht einsehen wollten, weshalb sie Pombesteuer zahlen sollten, wenn sie ihr Matamakorn gären ließen, um es als Bier zu trinken. Was merkten die von der Macht des Europäers? Alle Jahr einmal kam der Akide und rief: „Heia! bringt Geld her, zahlt eure Äüttensteuer."