Unteroffizier Lauer sieht sich das Gehörn meines am Rufiyi erlegteir Büffels cm. Daneben liegen Gehörne von Gnus, Wasserböcken und eine 9?appantilope, — Im .Hintergründe sieht man den Pallisadenzaun, links eine angefangene .Hütte, rechts die „.Hauptwache", und den Kund „Morih".
Büffeljagden.
In Ostafrika gilt das Gehörn eines starken Kaffernbüffels als die schönste Trophäe, die ein Jäger erbeuten kann. Nicht mit Unrecht steht hier der Büffel über dem Löwen; denn ob man einen Löwen antrifft, ist meist Zufall, und die Reviere, in denen man mit der Absicht, Löwen zu schießen, pirschen kann, sind selten. Der Erfolg ist weniger von der eigenen Kunst als vom Glück abhängig. Wer aber heute Büffel jagen will, muß sie suchen, darf keine Mühe und Anstrengung scheuen und kann dann den Erfolg meist dem eigenen Geschick zuschreiben. Wer die entlegenen, schwer zugänglichen Plätze, an denen Büffel stehen, nicht aussucht und sich von Mißerfolgen abschrecken läßt, wird die heimlichen Rinder der Wildnis nicht zu sehen bekommen.
Man unterscheidet mehrere Arten von afrikanischen Büffeln; unter ihnen ist der Kaffernbüffel der stärkste. Ihm nahe steht der
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