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Bd. 1 (1836)
Entstehung
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II. Speisen, Getränke, Lebensart, physische Kindererziehung.

->Hm Allgemeinen läßt sich wohl der Satz als Regel aufstellen, daß die Lebensart der Völker durch das Clima der Gegen­den, welche sie bewohnen, bestimmt wird, und daß sie hierin nicht der eigenen Laune, sondern einer gegebenen Nothwen­digkeit folgen, deren Nichtbefolgung die Strafe in sich tragt. Es zeigt dieses schon ein Blick auf die am meisten beliebten Nahrungsmittel der Völker des Nordens und des Südens von Europa. Wahrend der Italiener und Spanier sich zu­frieden und glücklich fühlt bei Maccaroni und Po- lenta, vielleicht gewürzt mit etwas Zwiebeln und Käse, bei seinen Kastanien, Apfelsinen und Wassermelonen, und höch­stens mäßig ein Glas leichten Landweines dazu trinkt, und kaum der Fleischspeisen gedenkt, ist reichlicher und täglicher Genuß der letzteren dem Norddeutschen ein Bedürfniß, nnd er betrachtet, wenn ihn finanzielle Verhältnisse nicht daran verhindern und seinem Gelüste Schranken setzen, die Mehl­speisen und andere vegetabilische Nahrungsmittel gleichsam nur als eine Beigabc, den leeren Raum im Magen auszufüllen, oder als Beförderungsmittel der Verdauung. Der erfrischende Trunk der Quelle genügt ihm nicht; der Rebensaft, selbst wenn, wie dies in Bremen der F«U ist, sein geringer Preis ihn ihm zugänglich macht, ist zu wenig reizend für ihn, er greift zum Biere, das ihm Speise und Getränk zugleich ist, oder lieber noch zum Branntweine. Beiden ist ihre Lebens­weise Bedürfniß, beiden Nothwendigkeit, würden beide sie mit einander vertauschen, so würde auch beiden gleicher Nach­theil daraus erwachsen. Die animalischen und reizenden Nah­rungsmittel bewirken beim Nordländer eine raschere Entwick­lung der thierischen Wärme, ein kräftigeres Entgegentreten allen den Schädlichkeiten, welche sein unfreundliches und oft launenhaft wechselndes Clima erzeugt, und stählen ihn ge­gen ihre nachtheiligen Einflüsse,'sie kräftigen ihn zu den an­gestrengten Arbeiten, die ihm nothwendig sind, will er die mannigfachen Bedürfnisse des täglichen Lebens, von denen auch manche Folge seines unfreundlichen Himmelsstriches sind, gewinnen. Würde er, wie der Italiener, der mit so.großem