Hansel - Bremen-Nord - die Bahnhöfe Vegesack und Blumenthal
Jessica Hansel
Eisenbahnhochbau in Bremen-Nord - die Bahnhöfe Vegesack und Blumenthal
Die Einführung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert wird heute vollkommen zu Recht als bedeutender Schrittmacher der Industrialisierung angesehen. Auch der Anschluss Bremens an das damals im Entstehen befindliche Schienennetz in Deutschland gehörte mit zu den wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass sich die Seehandelsstadt zu einem Industriestandort von nationaler Bedeutung entwickeln konnte. Als ein erster Schritt dieser Entwicklung wurden Ende des Jahres 1847 mit der Inbetriebnahme der Bahnstrecke Bremen - Hannover neue Handels- und Verkehrswege erschlossen. In einem bereits 1845 zwischen der Stadt Bremen und dem Königreich Hannover abgeschlossenen Staatsvertrag
war vereinbart worden, dass die Bahnlinie auf gemeinsame Rechnung einzurichten und zu betreiben sei.
Bahnhof Bremen-Vegesack
Im Jahr 1859 kam es zum Abschluss eines weiteren Staatsvertrags zwischen Bremen und Hannover, der den Bau einer Bahnstrecke zwischen Bremen und dem der Bremischen Exklave Bremerhaven benachbarten Geestemünde beinhaltete. Zur gleichen Zeit sollte auch eine von Burgdamm nach Vegesack abzweigende Nebenbahn eingerichtet werden.
Balmhof Bremen-Vegesack, Südostansicht des Empfangsgebäudes, 2009
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