Malaria.
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iettsY) Vielleicht ist es am verständlichsten und erklärt alle Erscheinungen am besten, uns 7 /) wenn wir die Meinung dahin formulieren, daß das Auftreten der pigment- itlßr haltigen Leukocyten gebunden ist an die Menge des Materials u^iM (Pigment, Restkörper, nekrotische rote Blutkörper, Fragmente 3fc'i9f: derselben usw.), welche sonst als tote Masse liegen bleiben würden. JimßG Damit ist schon gesagt, daß selbst in Fällen von tödlich endender Perniciosa die uofiox^ großen mononukleären Leukocyten im peripheren Blute sowohl vermehrt wie ver- [9bnraj mindert sein können, je nach der Verteilung aller absterbenden Parasitenreste im inng'iG Organismus. Handelt es sich um Fälle mit sehr chronischer Infektion, während no'ieL deren nur Gameten im peripheren Blute auftreten, können pigmenthaltige Leuko- rtotvc cyten ev. sogar Wochen und Monate hindurch bei scheinbar völligem Wohl- »brrrtod befinden zeitweise angetroffen werden. Es wird nun auch der Grund klar, nur//warum wir bei den nicht mit Chinin behandelten Kindern der 9 p 9 E Neger in den Ma 1 ariagegenden Afr i kas, die oft Gameten aufweisen, ilonfauch so häufig pigmenthaltige Leukocyten auf finden. Bei den
0 'i n 3 E u r o p ä e r n, die fast stets energisch mit Chinin behandelt werden, ob i9d bei denen es nicht entfernt so häufig zu Gametenbildung im peripheren Blute kommt, riüilgg gehören daher die pigmenthaltigen Leukocyten zu den Seltenheiten.
Übrigens können die Leukocyten selber, wenn sie Parasiten auf- ion9'c genommen haben, infolge der Verdauung der fremden Gäste zugrunde xl9g gehen. Außerdem sieht man nicht selten, aber nur bei den schweren sIG’H Fällen von Perniciosa, Leukocyten, die, ohne scheinbar Parasiten b e - idi9r! herbergt zu haben, einer Art Koagulationsnekrose unterworfen wurden, :1g öm möglicherweise infolge mehr oder weniger direkterWirkung der Malaria- nizoj toxine.
Man findet alle Stufen der Degeneration angedeutet. In manchen Fällen boten :xuenf < 3 Plasma und Kern überhaupt keine Differenzen mehr dar, und die Gebilde zeigten im iilagnu ungefärbten Präparat ein eigenartiges, porzellanartiges Aussehen.
Interessant ist in diesem Zusammenhänge die Konstatierung der Tatsache, daß T nach Bignami der Pigmentgehalt des Knochenmarks zu einer Zeit bereits geringer wird, £ixi9'» wenn in Milz und Leber noch eine außerordentliche Pigmentüberladung besteht. Ein so negxiij ungemein wichtiges Organ wie das Knochenmark würde durch die als Fremdkörper isäiiw wirkenden Massen zu einer schädlichen formativen Reizung veranlaßt werden, welche b *xritt für die Bluterneuerung nur schädlich wäre. Wie wir sehen werden, sind die An- Lihqe Sprüche, die das Blut während der Malaria behufs Erneuerung gerade an das Knochen- 5lmm mark stellt, außerordentlich große. Bei einer Nachprüfung der BiGXAMi’schen Angaben
1 bxxki fand ich in der Tat in sämtlichen zur Sektion gelangten Fällen von Schwarzwasserfieber £ bau und Malaria den Pigmentgehalt des Knochenmarks außerordentlich viel geringer wie den ff loh der Milz.
D. Numerisches Verhalten der Leukocyten hei Malaria.
Im engsten Zusammenhänge mit dieser phagocytären Wirkung 'xeb der Leukocyten steht auch das numerische Verhalten derselben im iveq peripheren Blute während des Malariaanfalles. Vgl. die Daten über £ 'f>b das gewöhnliche numerische Verhältnis der Leukocyten im Abschnitt Diagnose.
Wir müssen bei der Leukocytose natürlich absehen von den scheinbaren Ver- iri9iu mehrungen, welche lediglich auf einer peripherischen Anhäufung der Leukocyten :hri9d beruhen infolge vasomotorischer Einflüsse, beziehungsweise auf der Verdauungs- odr/ol leukocytose.
! ;! } Nach Stephens nimmt die Zahl der großen mononukleären Leukocyten während L i9b der Apyrexie zu, auch wenn es sich nur um einen leichten Anfall handelte, und die Ver- iix{9ffi mehrung soll so stark sein können, daß die Zahl der großen mononukleären Leukocyten