^>on Kroonztac! nach preloria. 5ch!ll88be1rachtungen.
IDilbron, den >>2. April innn.
!)r. Ringe! und ich waren gerade in diesem sauberen und freund lichen Freistaatorte damit beschäftigt, uns sür die 2lbreise zur Front auszurüsten, als gestern Dr. pildebrandt von Pretoria eintras und ein sehr überraschendes Telegramm aus Rerlin überbrachte. Das Tentralkomitee läßt uns wissen, daß ein Teil von uns durch eine dritte Trpedition abgelöst werden wird, weshalb wir unsere Rückreise vorzubereiten haben. Dch bin mir noch nicht recht klar, ob ich nach darüber freue,: soll oder nicht. Aus der einen Seite würde ich gern noch im Rurenland bleiben, obwohl ich glaube, daß bei den, Guerillakrieg ärztlich nicht mehr viel zu thun sein wird, auf der anderen Seite bin ich sehr glücklich, daß ich die Heimat, die Angehörigen und mein liebes Tübingen wiedersehen soll. Dch glaube, das letztere Gefühl wird sehr bald überwiegen. Den Plan, an die Front zu gehen, habe ich wegen der Rürze der ^eit ausgegeben, ich werde -tabsarzt RIatthiolius nach Pretoria begleiten und ihm bei Tin richtung eines dort gewünschten Reservehospitals behilflich sein. Ansang A cai soll ich mit I )r. Ringel, vier Pflegern und der malaria- kranken Schwester ^ouise nach Turopa zurückkebren.
Pretoria, t>en 2,. April
Am Mstersonntag sind wir hier eingetroffen. Zuerst und vor allem habe ich mich wieder zum Alenschen umgeformt, was viel ,?>eit und Geld gekostet hat. So eitel bin ich in meinen, ganzen ^eben noch