Oorwort.
IDohl selten ist Wahrheit so mit Dichtung untermischt worden wie anläßlich des Arieges, den Gngland noeb immer in Südafrika führt. Diel hat man über die Buren, über ihren Charakter, ihre Mitten, über die Fechtweise beider Karteien geschrieben mit einem Urteil, das in geradezu bewunderungswürdiger D?eise durch Sachkenntnis nicht getrübt war. ^o kam es, daß man in unserem Baterlande mit Sympathie und ülntipathie viel zu weit gegangen ist; war doeb eine Zeit lang alles, was von selten der Gngländer geschah, un gerecht und schlecht, alles, was die Buren thaten, groß und edel. Den Buren ist damit kein Gefallen geschehen, denn die Enttäuschung mußte kommen, ^o groß meine Sympathien noch heute sür die Buren sind, so sest ich überzeugt bin, daß sie im Durchschnitt besser sind als wir, das ideale Dolk, welches man in Guropa und speziell in Deutschland aus ihnen hat maeben wollen, sind sie nicht, können sie nicht sein. U?ie es so zu gehen pflegt, ist man dann, als man an seinen Lieblingen aueb sebwächere leiten entdeckte, nach der entgegengesetzten ^eite zu weit gegangen und ist gegen das um seine Freiheit ringende Bölkchen ungerecht geworden. Blögen die folgenden Zeilen, die niemand zu Liebe, niemand zu Leide von einem unbefangenen Beobachter beider Karteien niedergeschrieben sind, dazu beitragen, daß man die Berhältnisse in Südafrika ruhiger und farblicher beurteilt.