Teil eines Werkes 
1 (1885) Das Togoland und die Sklavenküste : Leben und Sitten der Eingebornenen, Natur, Klima und kulturelle Bedeutung des Landes, dessen Handel u. die deutschen Faktoreien auf grund eigner Anschauung und Studien geschildert
Entstehung
Seite
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Fünftes Kapitel.

Lagnnen-Hahrten und ^»treifzüge in das Togo-Land.

(Ausrüstung einer Erforschungs-Expedition. Neue Bitten um deutsche Schutzherrschaft. Die Lagune von Togo und Povo. Fischzäune.

Besuch beim Stabträger Plakku in der Hauptstadt Togo. Un­richtigkeit der englischen Seekarte. Das Nachtlager von Gbome. Im Sumpfdickicht stecken geblieben. Seva. Begrüßung bei der Ankunft in einem Dorfe. Marsch zum Nordende der Lagune. Ackerbau. Dunkelroter und hellgrauer Thonboden Leute, die nie einen Weißen gesehen haben. Bollkommen unerforschtes Land.

Von der Hauptstadt Togo zum Buschmarkt Wo. Die fünf Dörfer von Togo. Könige, die nach ihrem Tode noch Grüße be­stellen. Die Orangen von Oba. Wasserleere Flußthäler. Wir werden gezwungen, zu den Waffen zu greisen. Die Ostgrenze des

Togo-Gebiets.)

(Hei meiner Abreise von Deutschland waren drei Spezial- karten der deutschen Besitzungen in Westafrika erschienen, eine bei Perthes in Gotha, eine bei Reimer in Berlin und die dritte bei Friedrichsen in Hamburg. Auf allen diesen Karten sieht man hinter Lome und Bagida einen gewaltigen Binnensee, genannt die Avon-Lagune, der, wenn er vorhanden wäre, das unter deutschem Schutz stehende Togogebiet zu einem ganz schmalen Küstenstreisen Herabdrücken würde. Nachdem ich aber auf vier verschiedenen Ausflügen bis zu 15 bm weit ins Innere gelangt war, ohne etwas von dieser Lagune zu ent­decken, begann ich an ihrem Dasein zu zweifeln und wurde in dieser A. . .ue durch die Kaufleute bestärkt, welche erklärten,