Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1902) Verfassung, Stammbäume und Überlieferungen
Entstehung
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tulouga a alo o Taulapapa tulouga 'outou fa'asisina tulouga le to'afia 'o Ota

tulouga lau tofä Lemusu ua falefä i Le ota

gegriisst Söhne des Taulapapa gegriisst ihr Altehrwürdigen gegriisst die Drei des Ota

gegriisst deine Ehrwiirden Leiuusu der du der Vierte im Hause Leota hist

siehe den Zusammenhang des Malietoa Tau­lapapa (B. b. 1. gen 22) und der Leota- Familie B. c. 11.

Leota To'omata, Leota Seiuli und Leota Leuluaiali'i sind die 3 Söhne des Ma­lietoa Taulapapa (siehe B. b. 1. gen 22).

Sprecherhäuptling; Belohnung für gute Dienste.

4. Luatuanuu.

Vom Utumau-Fels beginnt sich nach Westen hin ein schmales Strandritt' vorzulegen. Die Küste erst schrott und bnchtig, wird allmählich flacher. Nach 20 Minuten gelangt man an einen kleinen Wasserlauf, hinter dem das Dorf beginnt, das man in sieben Minuten durchwandert, bis man an einen zweiten Wasserlauf kommt. Der Weg von hier am Strande ist zehn Minuten lang sehr beschwerlich, da hier faustgrosse Lavakiesel ausgestreut sind. Am Ende dieses Strandes, der etwas zurückweicht, liegt eine etwas grössere Flussmündung. An selber Stelle hört das Ritt auf und setzt sich auf der andern Seite fort. Jenseits des Flusses liegen einige Häuser, der Sprengel Ifopö. Nach weiteren zehn Minuten von liier gelangt man an buchtiger, felsiger Küste entlang nach dem Grenzfluss von Atua und Tuamasaga, nach dem Mulifatu.

Luatuamvu, gleichnamig mit dem bekannten Häuptling in Tufulele in Aana, steht unter der Oberhoheit von Solosolo, ist aber eine selbständige Gemeinde.

Tulouga a 'oe le amoinua a Tuiatua

tulouga a 'oe le faleatua tulouga a lau fetala'iga 'o Lauofo

ma vae o lou to'oto'o

'o Fulu ma Ifopö ma Tauaifaiga tulouga lau susuga Seiuli ma Luafalealo

'o alo o Taulapapa ae tulouga a 'oulua tagata o Tuiatua

Gegriisst du die Vorhut des Tuiatua

gegriisst du das faleatua gegriisst deine Rede Lauofo

und der Fuss deines Sprecher­stabes

Fulu und Ifopö und Tauaifaiga gegriisst deine susuga Seiuli und Luafalealo

die Söhne des Taulapapa gegriisst ihr zwei Männer des Tuiatua

amomua = muaau, Ehrenbezeichnung des faleupulu.Der erste Tragestock.

die Häuptlinge; siehe oben Saluafata. Sprecherhäuptling.

die übrigen ihm unterstehenden tulafale, nämlich die 3 folgenden.

siehe Solosolo.

die beiden obengenannten; nehmen t.ula- fale-Namen an, um Matten von Tuia­tua zu bekommen. S.tuebel p. 04. Vergl. Vaimauga in Tuamasaga, wo sie toetaufanua ia Malietoa heissen. Stuebei p. 96.

5. Falefa

bestellt aus den Dorfteilen Sanonu, Sagapolu, Saleapaga und Leatifasoudas Haus der Vier. Dazu gehört noch das ungefähr eine Stunde von hier gelegene Inlanddorf Falevao, welches an einem wasserreichen breiten Fluss liegt, der bei Falefa in einem prächtigen Wasserfall mit Namen Ulimaö ins Meer fällt, wenigstens liegt der Wasserarm, der lagunenartig noch einige hundert Schritte ins Land bis ziun Wasserfall reicht, in der Höhe des Meeres. Falefa selbst liegt westlich von der eigentlichen Mündung auf sandigem Grunde um eine grosse Brackwasserlagune herum, wie sie sich ähnlich bei Saluafata befindet. Jenseits des Flusses, ostwärts, treten die Berge unmittelbar an das Meer heran, sogar das schützende Riff fehlt; hier beginnt das eigentliche wildromantische Atua, das bis Amaile reicht. Von Falefä führt ein sumpfiger Weg über Falevao hinauf zum Gebirgskannn. Der Pass hier ist kaum 250 m hoch und man erreicht von oben Lotofaga oder Salani in zwei Stunden. Falevao selbst zerfällt in zwei Teile Falevaoiuta und Falevaoitai, welche 40 Minuten aus­einanderliegen. Von Falevaoiuta bis zum Pass braucht mau eine Stunde. Falevaoitai liegt von Lalo- mauga (siehe Lufilufi) eine halbe Stunde. Dieses breite Thal, das sich liier hinter Falefä ausdehnt,