Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1902) Verfassung, Stammbäume und Überlieferungen
Entstehung
Seite
272
Einzelbild herunterladen
 

272

tulonga na Togia'i, 'o le Tuiatua ave'an malaga ia te 'oe, Lnlilnfi, pea lafia- lafatüga

tulonga na Leansa na e itii'au a'i e alataua a'i

tulouga na ao o Ätna tulonga na usu o Atua tulouga na i'u o Atua tulouga na le fetala'iga a Tuu'u na itu a'i Atua

tulouga na le äiga Salevalasi tulouga na le äiga

S a f e n u n u i v a o tulouga na a tulaniu o Atua

gegriisst Togia'i, der Tuiatua der deine malaga führt Lutiluti, wenn kein König vor­handen ist gegriisst. Leausa der du itu'au und alataua bist

gegrüsst der Kopf von Atua gegriisst der Leib von Atua gegrüsst der Schwanz von Atua gegrüsst die Rede des Tuu'u, der du die vierte Seite von Atua bist

gegrüsst die Familie Salevalasi gegrüsst die Familie

Safenunuivao gegrüsst die emporragenden Kokos­palmen von Atua

'O le itu anoama'a

wenn kein Tuiatua vorhanden ist, hat Togia'i (siehe gen 18 in b. 1) das Vor­recht, dass, wenn er auf eine Reise geht, alle Leute ihm unentgeltlich wie dem Tuiatua folgen. Siehe dasselbe Vorrecht des Toleafoa in Aana p. 207. Aana und Atua haben keine besondere alataua, vergl. p. 151. Vergl. auch Taii auf Manu'a, wo ein hoher tulafale, Tauanu'u, dieses Amt in Händen hat; siehe auch Sapunaoa.

Aleipata | ( |j e ß eS chichte vom itu Anoama'a } zerteilten (luiilufi) Fisch itu o Lefao I Ö-

der Sprecherhäuptling Tuu'u von Siumu erhielt als tofiga das Recht, sich die 4. Seite von Atua zu nennen, wie To- faeono sich den 7. vom faleono nennen darf (siehe oben).

b. 2; in Lotofaga, Lepä, Samusu, Amaile und Fagaloa.

b. 4; in Falefä und Salani. die Sprecher von Atua.

die steinige Seite wird die Nordküste von Atua genannt, wie die Westküste von Savai'i die itu fogalele die steile Seite genannt wird. Während aber diese eine politische Bezeichnung (itu o Salega) daneben führt, fehlt eine solche liier in Atua, wo höchstens vielleicht Sogama'alou eine solche ist (Anm. 2 p. 270).

Mit Ausnahme der Gegend von Saluafata, Lufilufi und Faleapuna fehlt Sandstrand hier ganz, und namentlich ostwärts von Falefä treten die Berge so unvermittelt zum Wasser, dass an einigen Stellen die Verbindung der einzelnen Dörfer zu Fuss wenn auch nicht unmöglich, so doch sehr beschwerlich ist, indem der Weg zum Teil hoch über die Berge führt. Der Bootsverkehr wiegt hier vor und auch ich habe diese (fegenden von Falefä bis Amaile nur auf dem Wasserwege besucht.

1. Lufilufi

nebst den beiden Inlandsprengeln Manunu und Lalomauga, ist in (d/ti Stunden von Apia aus zu Fuss erreichbar. Befindet man sich im Hafen von Saluafata, so hat man wie im Hafen von Apia drei Riffe zu unterscheiden: ein Mittelriff:' im Grunde der Bucht, ein Ostriff und ein Westrilf. Während das letztere hier in Saluafata nur von geringer Ausdehnung ist, erstreckt sich das Ostriff ähnlich wie in Apia ungefähr eine Stunde weit östlich. Saluafata seihst liegt im östlichen Teil der Bucht; das nördliche Kap auf dieser Seite ist aber nicht wie bei Apia (vergl. Matautu) flach und bewohnt, sondern steinig und unbewohnt. Man folgt deshalb von Saluafata nicht dem Strande, sondern wendet sich inlands, indem man dieses Kap abschneidet. Nach 7 Minuten kommt man wieder zum Strande und befindet sich nach Überschreitung eines Wasserlaufes 1 , der einer rückständigen Brackwasserlagune Abfluss verschafft, auf einer Sandstrandebene, auf der Lufilufi liegt, ungefähr 400 m lang. Östlich ist diese begrenzt durch einen, wohl 10 m hohen Hügel, welcher als Ausläufer des Saluafataberges hier bis zur Küste tritt. Auf der Höhe nahe am Wasser liegen die Gebäude der wesleyanischen Mission und unter ihr am Strande liegt die Grotte Fatumea, eine 20 m lange und 34 m hohe Höhle, in deren innerstem Winkel eine starke Quelle entspringt 2 . Ostwärts von diesem Hügel folgt wieder eine Sandstrandebene, auf der Faleapuna liegt. Steigt man aber auf dem Höhenzug aufwärts, landeinwärts, so gelangt man nach einer Stunde Weges in 120 m Höhe zu dem Inlandsprengel Manunu. Östlich von dem Sprengel ist eine Schlucht, in welche drei Wasserfälle, Sepu genannt, an einer Stelle in die Tiefe stürzen. Ich gelangte zufällig an diesen Ort, als ich mich einmal, von Lalomauga nach Lufilufi wandernd, verirrt hatte und hierher in die Höhe geriet. Lalomauga liegt l h Stunde östlich von Manunu

1 Einst, vor ca. 200 Jahren, die Grenze (asusu) zwischen Atua und Tuamasaga.

2 Es ist anzunehmen, dass auf der Höhe über der Quelle Fatumea das Land der Tuiatua in Lutiluti war. Auch hier hat sich wie in Leulumoega die englische Mission den schönsten Platz zu sichern gewusst.