Der Name Saluafata .stammt, nach Pratt No. 2 von Lnafata, der zweiten Frau des Tniatna Tologataua (siehe h. 1. gen 14), welche alles für ihren Sohn Fatumanava o Upoln, wie die heutigen Tagaloa von Safata noch heissen, tabu, sä machte. Nach Turner p. 236 war es eine Dame Lnafata, deren Tochter den Tniatna heiratete, aus welcher Ehe dann der Führer der Leibwache des Königs hervorging. Es bedarf aber noch der Erwähnung, dass der Vater des Puna, des Gründers von Faleapnna, der Luafataali'i ist (siehe A.- b. 13. gen 12), und da sowohl Faleapuna als Saluafata als äiga des Malietoa bezeichnet werden, so würde die Möglichkeit, dieses Zusammenhanges der Namen auch in Betracht gezogen werden müssen. Freilich stammt dieses äiga-Verhältnis wohl nur daher, dass der Malietoa Toatuilaepa die Tochter des Ta'amai von Saluafata freite (siehe B. b. 1. gen 25). Aber die Tochter des Luafataali'i, die Schwester des Puna, heiratete ja den Tniatna Leutelele'i'ite von Falefä, so dass dieser Luafataali'i docli wahrscheinlicher als der Namensgeber betrachtet werden dürfte.
Saluafata und Solosolo nennen sich Brüder; dieser Bund heisst Laulua a le atea.
Tulouga a 'oe Saluafata tulouga a 'oe le faleatua tulouga a 'oe le apa'autane tulouga a 'ie e lua 'oulua faasisina
susü mai le Tagaloa
susü mai le Sagapolutele
tulouga a usoali’i
ae tulouga Tululuma ma Matapuna
tulouga le taufia a Taiai
tulouga a Faiumu ma Afuvai
ae tulouga a le matua 'o Fineitalaga
Gegriisst du Saluafata gegriisst du das Haus von Atua gegriisst die tapferen Männer gegriisst die zwei Matten, ihr zwei weissen
in Ehrerbietung begriisst der Tagaloa
in Ehrerbietung begriisst, der Sagapolutele
gegriisst die Briiderhäuptlinge
gegriisst Tululuma und Matapuna
gegriisst die Drei der Taiai
gegriisst Faiumu und Afuvai
gegriisst der Älteste Fineitalaga
das faleupolu.
das Haus der Häuptlinge; siehe oben fono.
Ehrung. Vergl. Safune p. 62 Anm. 1.
ähnlich tapa'au fa'asisina, den „altehrwürdigen, dauerhaften Matten“ vergleichbar.
die letzten Tagaloa stammten von Afoa- fouvale; siehe Simanu Afoa in A. b. 7; malae Faletoi (p. 182).
siehe b. 6. Ein Zweig ist in Ulutogia. Sie sind aloali'i, malae Faleniu.
die des Tagaloa sind folgende: Loau (siehe A. b. 7). Telea (siehe ebenda), Asomua, Tuala, Tamapolu, Ogia.
zwei tulafale. Die beiden sollen den Blutklumpen Tuimavave (siehe Mata'utia Fa'at.ulou b. 1. gen 20) nach Lufiluti zur Untersuchung gebracht haben.
die 3 usoali'i des Sagapolu: Fautagu. Ta'amai und Ufagafä; als weitere sind angegeben Talaeai, Tagoa'i, Fa'amau- sili. Vergl. Masefau auf Tutuila.
Sprecherhäuptlinge.
Sprecherhäuptling, Aeltester.
3. Solosolo
besteht, aus den Dorfteilen Saleutogi, Lealoali'i, Legataiala und dem Sprengel Eva, welcher schon bei Saluafata genannt ist. Nach Turner p. 236 war der Ort ehemals in zwei Teile geteilt: Aumua und Oloatua, welche durch einen Wall getrennt waren, der immer zusammenfiel (solo); daher der Name. Vergleiche Fagaloa. Wenn man den Küstenberg, von Saluafata kommend, umgangen hat, gelangt man erst an einen Sandstrand mit kleinem Riff seewärts. An selber Stelle mündet ein Fluss aus, der hinter Solosolo herumfiiessend, aus dem Tliale kommt, wo einst der Dämon Maniloa sein Wesen trieb, von dem der Ort durch Poluleuligaga (siehe B. b. 2) befreit wurde. Alsbald auf den Sandstrand folgt ein breiter Landvorsprung mit vulkanischem Grund, auf dem Solosolo liegt, im ganzen eine halbe Stunde von Eva. Das Riff ist völlig verschwunden und schwarzer Basaltsandstrand (se'eti) tritt liier auf, namentlich im Westen, wo sicli eine weite, sanft geschwungene Bucht, aufthut, in welche sich (15 Minuten von Solosolo) der kleine Vainamu-Fluss ergiesst. Eine Stunde westlich von diesem Fluss liegt der U tum au-Fels, weithin sichtbar, mit dem Land durch einen schmalen, niederen Kamm verbunden. Der Strand bis dorthin ist teilweise schwer passierbar, namentlich bei Hochwasser, wann die an schroffer Wand gelegenen Lavafelsen von der See gepeitscht werden.
Tulouga a 'oe Saleutogipo'e
tulouga a 'oe Fale'auga tulouga a 'oe le limamatua o faleupolu
Gegriisst du Saleutogipo'e
gegriisst du das Fale'auga gegriisst du der Daumen des faleupolu
das faleupolu, begründet durch Leota Fa'atausau isiehe B. c. 11).
'auga, Hilfe. Deutet auf die Häuptlinge; in Gataiala.
das Fale'auga.