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Bd. 1 (1902) Verfassung, Stammbäume und Überlieferungen
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Tulouga 11 a 'oe Safune

tulouga 'oulita taulauniu 'o Taliva'a ina Mataafä

aläla mai le tulafale ali'i, 'o lau fetalaiga Afiu (a FiuV)

aiio mai 'oo le gafa o Mata'utia

ma Fa'aolatane ina le matua r o F a'a o f o n uii susü mai tama a pa'a

ma loutou matua o Ta'uo

alio mai lau atioga a To'omata

susü mai lou ali'i 'o le Tagaloa

(18

Gegriisst du Safuue

gegriisst ihr beiden taulauniu Taliva'a und Mataafä

sehr willkommen die Sprecher­häuptlinge, deine Rede Afiu

in Ehrfurcht begriisst du der Nach­komme der Mata'utia und Fa'aolatane und der Älteste Fa'aofonuu

in Ehrerbietung begriisst ihr tama a pa'a

und euer Ältester Tauo

in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit To'omata

in Ehrerbietung begriisst, euer Häuptling der Tagaloa.

das faleupolu in Hinsicht als Wahlort des Tagaloa (b. 3). Vergleich die 14. Dorf- schaft Safuneitäoa.

siehe b. 3.

die beiden Sprecherhäuptlinge des Tagaloa.

v. Bülow Mataafä-Fiu.

wahrscheinlicher Fiu und zwar Fiu- malosi, der Sohn des Malietoa Taula- papa und der Tala'i, der Tochter des Tagaloa fesulu (b. 4).

Sohn des Tuiaana Muagututi'a und einer Tochter der Lilomaiava Nailevaiiliili (Aana).

ein Bruder des Tagaloa fa'aofonu'u (b. 4).

tama a pa'a deutet auf die Tuiaana- Abstammung (siehe IV. A. c. 7).

ein Tochter des Ta'uo, Tofoipupu, hei­ratete den To'omata und geboren wurde Amituana'i (b. 4. gen 25).

Sohn des Malietoa Taulapapa; siehe die eben genannte Heirat mit der Tochter des Ta'uo.

der Titel von Safune.

20. (4.) Pulei'a.

Pulei'a ist ein sehr kleiner Ort, nur aus wenigen Häusern bestehend, am Rande der nur einige Meter hohen Steilküste gelegen, und zwar zwischen Tufu und Papa, von jedem ungefähr 1 km ent­fernt. Er liegt am linken Ufer des gleichnamigen Flusses, an dessen rechtem Ufer, eine halbe Stunde inlands, Sili (Gautavai) liegt. Dicht bei den Häusern bildet der Fluss einen ungefähr 4 m tiefen Wasserfall, welcher im schwarzen Sande der Brandung sich alsbald verliert. Der Fluss ist dadurch bekannt, dass um die Palolo-Zeit die kleinen, 23 cm langen igaga-Fischchen, die Jungen des Siiss- wasserlisclies Apofu (siehe 2. Band: Fische), aus dem Meere, wo sie ihre Jugend zugebracht haben, den Wasserfall hinauf klettern, um mm ihr ferneres Leben im Flusse zu verbringen. Bei dieser Wan­derung werden sie gefangen und in Kleidern (Blättern) eingewickelt, im grossen, ähnlich dem chinesischen whitebait, gegessen.

Tulouga a Satala susü mai le suafa o 11 i ma Tanoa'i

aläla mai lau fetalaiga a Leala susü mai lau susuga a le Fa'asuaiau

Gegriisst Satala

in Ehrerbietung begriisst der Name des Hi und Tanoa'i

sehr willkommen deine Rede Leala in Ehrerbietung begriisst deine susuga der Fa'asuaiau

bezieht sich auf das faleupolu. Her Name stammt wohl von Talalafai, dem Sohn des Lafai (b. 2), der Iva begründete.

Hi und Tanoa'i sind Söhne des Tauiliili i Papa und der Fotuiloa, der Tochter des Leala in Pulei'a (b. 2j. Vergl. Safua in Iva (3).

Rednerhäuptling'.

Titel von Satala; taupouOlagi.

21. (5.) Papa.

1 km östlich von Puleia gelegen und teilweise diesem zugerechnet. Papa, nicht zu verwechseln mit dem Sataua zugehörigen Papa an der Nordküste, liegt auf einem öden Lavafeld, das jeglichen Baumwuchses entbehrt, unmittelbar an der Steilküste, die, wie in Pulei'a und Tufu, nur einige wenige Meter hoch ist. Östlich vom Ort tritt diese etwas zurück, und der Raum wird durch ein sehr schmales Riff ausgefüllt, das sogar einen Einlass hat. Hinter dem Riff erreicht die Steilküste ungefähr 10 m Höhe und ist sehr unterwühlt. Diese senkrechte Wand muss man auf Treppenfelsen hinaufsteigen, wenn man von hier nach Satupaitea gelangen will, wozu man ungefähr D /2 Stunden gebraucht. Während aber westlich nur niedere Vegetation und Pflanzungen an der Küste sind, wandelt man östlich stetig durch dichten Wald, oft recht beschwerlich, aber schön, namentlich wenn man die Brücken und Fels­abstürze der hier stark zerfressenen Steilküste passiert. Der bequemere Fussweg ist weiter inlands