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Der geringen Bedeutung halber ist Sato'alepai in der Karte nicht eingetragen, ebenso wie Fogäsavai'i und die Dorfteile von Iva.
Tulouga a 'oe Sato'alepai tulouga a le aitutagata 'o lau tofä Amauinoa atitio mai le aiga Sapesetä
'o lau atioga a Maiava ma lau susuga a M a t a i 'a aläla maia
Gegriisst. du Sato'alepai gegriisst der Menschendämon, deine Elirwiirden Amauinoa in Ehrfurcht willkommen die Familie Sapesetä
deine Hoheit Maiava und deine susuga Matai'a willkommen!
das faleupolu. tulafale ali'i.
siehe b. 12 wie in Matautu und Saleaula, siehe Matautu. b. 12.
11. (4.) Lealatele,
bestehend aus den Dorfsprengeln (von Norden nach Süden): Salago, To'apaepae, Malaeola (malae), Sataputü, Samalaeulu, Patamea und das schon Puapua ziemlich nahe, isolierte Palapala. Salago schliessti sich unmittelbar an Saleaula (Safa'i) an, klein, vom Nordostkap ungefähr 1500 m entfernt. Im übrigen findet sich die Beschreibung dieser Gegend schon im Eingang zu Savai'i. Im ganzen verhält sich Lealatele, „der grosse Weg“, ähnlich wie Amoa betreffs der grösseren Selbständigkeit der Dorfteile, wie es ja bei diesen hier noch weiter von einander entfernten „Sprengeln“ nicht anders möglich ist. Auch als Salemuliana scliliesst sich Lealatele eng an Amoa an, wie als aiga der Tuiaana. Ein hübsches Dorf ist das an der Steilküste gelegene Sataputü, das sich, wie Puapua in Amoa, in einzelne Unterabteilungen gliedert. So heisst der Ort, wo die katholische Kirche liegt, Malöpa'ümalama. Das grosse Flussbett, das Satuputü in zwei Teile trennt, heisst Mali'oli'o.
Bei Stuebel p. 63 findet sich eine Geschichte von Matatalalo in Lealatele, dessen Frau, Mataiteite, hier inlands mit Hilfe der Zimmerleute ihres Vaters, Tagaloalagi, das erste Boot baute.
Tulouga na 'oe Salemuliana tulouga Te'evaga ma Vaifale
tulouga le ati 1 Mul ia na tele
afio mai Satuala
afio mai lau atioga Salä ma le falevalu
afio mai lau atioga a Auali'itia
afio mai lau ma'upü a Falenaoti susü mai Saui'a
ma Manatoealofa susü mai le fua'au a Ugapo
tulouga le to'afia aläla maia
Gegriisst du Salemuliana gegriisst Te'evaga und Vaifale
gegriisst die vielen Mulianatele
in Ehrfurcht willkommen Satuala
in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Salä
und das Haus der acht
in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Auali'itia
in Ehrfurcht willkommen das hohe Haus der Falenaoti ehrerbietigst willkommen Saui'a und Manatoealofa ehrerbietigst willkommen die grosse Familie des Ugapo
der faleupolu. Siehe Amoa, Tufu Gatai- vai und Salailua.
die zwei tulafale ali'i.
bezieht sich auf der Salemuliana. Als Titel ist Mulianatele dem des Tagaloa und Tonumaipe'a nicht an die Seite zu stellen; siehe Pouniutele in Safotu.
wie in Amoa die Satuala von Aana durch Tautaiolefue (siehe Satuala Aana IV. A. b. 3. Anh.).
Salä ist ein Sohn aus der Ehe des T a u - taiolefue mit der Tochter des Le- vao in Saleaula, ebenso der nächste Auali'itia. Wohnsitz in Malaeola, wo acht Häuptlinge mit ihm leben, angeblich Tautagl, Fue, Leali'ifano, Lili'i Tuga'i, Setei, Fei, Malö. Sie heissen die Soga des Salä und sind sprichwörtlich mächtig (Stuebel p. 95). Das Haus des Salä ist Zufluchtsstätte (sulu- faiga), wie z. B. das Haus desTofaeono zu Vaiala (Apia).
siche Amoa.
eine Tochter dieses heiratete den Lefono in Amoa (b. 1. Anh. 1). Ausserdem heiratete ein Ugapö die Enkelin des Tuitoga und des La'ulunofovaleane (IV. B. b. 4). Vergl. Falealupo.
to'afia eigentlich gleich to’atolu drei, da fia wie tolu auch drei heisst.
gegriisst die vielen willkommen!
1 heisst auch „die Hede“.