Ankerplatz auf Savai'i, aber kein Hafen. Dieser .Strandebene ist schon bei Saleaula Erwähnung gethan. Auf Fagamalo folgt, ein selbständiger Dorfteil, Sato'alepai, welcher seine eigene fa'alupega hat, und dann Safa'i. Die Landspitze von Fagamalo ist von Salei'a ungefähr 750 in, von der Lagunenmündung von Saleaula ungefähr 1 km entfernt. Inlands von Matautu sollen grosse Höhlen liegen und Schleifsteinplätze.
Nach b. 1 wurde Matautu von dem Solm der Tonganerin Laufafa und des Fidji-Häuptlings Lautala, mit Namen Utntauofiti, politisch organisiert. Aber der Name kann nach obiger Ausführung nicht von ihm stammen, was auch etymologisch unwahrscheinlich ist. Matautu hat das Vorrecht des Angriffes im Kriege, und es lagen ehedem oft die beiden Bergdistrikte im Kriege, weshalb auch zwischen Matautu und Safotu ein eigentlicher Kampfplatz (tafa) mit Namen Leu tu 1 ist (Stuebel p. 78). Matautu hatte auch besondere Kriegsgötter, z. B. denVave, in Gestalt des Sultanshuhns (manuali'i), ferner die Regenaitu Foge und Toafa 2 (Stuebel p. 149 u. 150). Das Kriegsemblem war eine Muscheltrompete (pü; Stair p. 221). Auch der Gott Tuifiti erfreute sich hier besonderer Verehrung und erschien ähnlich der Sauma'eafe in Saleimoa in Gestalt einer Frau, eines Mannes oder gar eines Hundes, wie in der fa'alupega zu ersehen; er wohnte in einem Hilele-Baum (Turner p. 63). Wegen dieses Gottes Tuifiti sagte man hier auch puna für fiti, „springen“. Ferner galt der Fischrogen (lomea) in Matautu als ein Emblem (Pratt).
Tulouga na 'oe le Matautu
tulouga loutou faleiva tulouga lou tino o le pulu
tulouga 'oe le faletolu
tulouga a le aiga Sapesetä 'o lo'o afifio ai
afio mai lau afioga a Suisala
ma M aia va
ma le Maveve tulouga loutou ma'upü o le susuga a Leota
aläla mai 'oe le Matautu
Gegrüsst du das Matautu
gegrtisst euer Haus der neun gegrüsst dein „zottiger Leib“
gegrüsst du das Haus der drei
gegrüsst die Familie Sapesetä, die in Ehrfurcht willkommen sind in Ehrfurcht willkommen deine Hoheit Suisala und Maiava,
und le Maveve
gegrüsst eure Häuptlingsfamilie der susuga Leota
das faleupolu, das hier als sehr stark gilt, indem das faleiva, wieinLeulu- moega vorhanden, als ebenso mächtig gilt. Ohne Gewähr sind die Namen dieser neun Sprecher folgende: Seu- amuli, Loto, Poloa, Tä, Fa'amoe, Tiatia, Pili, Malae und Tu'nga.
weist auf die Inkarnation des Tuifiti hin, der in der Gestalt eines zottigen hundeähnlichen Tieres auftreten soll. Gesang: tino o le pulu, vae o le pulu. Pulu deutet wohl auf die zottigen Kokoshüllenfasern hin.
bezieht sich auf die drei folgenden Häuptlinge.
siehe b. 12. Durch eine Heirat mit der Tochter des Manumea in Matautu.
b. 12.
Ein Enkel des Peseta und der Falenaoti; siehe Amoa.
Lemaveve b. 12.
Malietoa Taulapapa’s Sohn Leota i Mulivaitoa heiratete, heiratete Jao, die Tochter des Tivai in Matautu, geboren Leota Fa'apoa i foto in Matautu.
mögest du weise im Rat. sitzen wie oben. .Matautu
10. (3.) Sato'alepai
ist eigentlich ein Dorfteil von Matautu, aber selbständig, zwischen Fagamalo und Safa'i gelegen. Name von To'alepai, welcher schon in ältester Zeit hier lebte und Fotnosamoa, die Schwester des bei Matautu erwähnten Ututauofiti heiratete (b. 1. Anh. 1). Siehe aber auch den To'alepai in Sata- puala und seine Beziehungen zur aiga Mavaega (IV. A. b. 3. Anh.). Nach v. Biilow No. 19 p. 59 stammt der Name von Pai, einer Schwester des Mauga (siehe Samauga). Pai ma Pai heissen im übrigen auch die Eltern von Sina, die von dem Aal verfolgt wurden (Stuebel p. 67; Turner p. 243; Reinecke No. 5; in der Manu'a-Sage VI. c. 19 Pega).
1 Dieser Name stammt wohl von le Ututauofiti und nicht Matautu.
2 Auch Name des Berges zwischen Matautu und Safotu (siehe B).