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Die Kolonialbahnen mit besonderer Berücksichtigung Afrikas / von F. Baltzer
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Die nicht deutschen Kolonialbahncn in Afrika.

Wirkung gehabt, daß die Beamten seitdem viel pünktlicher zum Dienst erscheinen als früher.

2. Die Mayumbebahn. Sie steht im Besitz der Societe des

chemins de fer vicinaux de Mayumbe, einer im Jahre 1898 gegründeten Kongolesischen Soc'et4 anonyme, deren Aktien kapital 4 1 2 Mill. Fr. be­trägt. Die Konzession ist auf 99 Jahre erteilt. Die Bahn soll den Verkehr der fruchtbaren Ma- yumbelandschaft nörd­lich der Kongomündung bis zum Grenzflüsse Tshi- loango mit Botna verm't- teln. Sie ist mit 60 cm Spurweite angelegt und seit Dezember 1901 auf 80 km Länge bis Lukula eröffnet. Sie soll in nord­westlicher Richtung bis an die Grenze der fran­zösischen Kongokolonie, zu einer Gesamtlänge von etwa 200 km fortgeführt werden, und so den Tshi- loangofluß mit demKongo verbinden. Die Baukosten haben bis jetzt 87600 Fr ftir das km betragen. Größte Steigung 35 a. T., kleinster Bogenhalbmes­ser 50m ; Schienengewicht 18 kg, m. Die Bahntarife sind sehr hoch; der Per­sonentarif der 1. Klasse von 1,25 Fr. 1 ./£ f. d. km ist bemerkenswert. Im Jahre 1910 beschloß die Kolonie die Verlän­gerung der Bahn nach dem Norden über Kangu; sie hat im Jahre 1913 Benza-Masola, km 114, und Ende 1914 km 142 erreicht, um in der Richtung auf Tshcla und Ganda-Sundi fortgesetzt zu werden.

Mit dem 1. August 1907 übernahm das Schutzgebiet den Betrieb

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Abb. 72 . Mayumbebahn.