Hoffnungen und Rückschläge auf den Rnrolinen.
Während die Kannibalen auf den meisten Inseln des Bismarck-Archipels noch mit eiserner Nute gebändigt werden müssen, kann der Bezirksamtmann aus den Karolinen mit sanftem Hirtenstab regieren. Er hat es mit gefügigen Leuten zu tun. Die meisten Inseln weisen auch eiuen verhältnismäßig hohen Knlturstaud auf. Die Wohnungen der Eingeborenen sind wesentlich besser gehalten, als die der Melanesier. Nackte Menschen findet man nur noch au den vom Verkehr kaum berührten Orten. Die meisten Insulaner kleiden sich schicklich und mit einer gewissen Anmut.
Die fünfzigjährige Missionstätigkeit hat also auch im äußerlichen Leben der Menschen deutliche Spuren zurückgelassen. Es war nicht immer so, wie heute. Die ersten Besucher, welche die Karolinen noch im heidnischen Naturzustand fanden, sahen häufig die Kriegsfackel lodern. Ja einzelne Missionare erfuhren zu ihrem Leidwesen am eigenen Leibe, daß die Eingeborenen es ruhig mit ansehen konnten, wie ein Fremder aus ihrer Insel dem Hungertode nahe kam, während sie selbst keinen Mangel litten.
Die bisherige Missionstätigkeit bietet ein vielgestaltiges Bild. Das gilt schon vom Missionspersonal, welches nach Mikro- nesien kam. Wie wir sahen, waren es teils Amerikaner, teils -christliche Lehrer von Hawaii. Viele von ihnen haben nur