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führen dieser bloßen Behauptung- dort noch als ziemlich überflüssig-, weil die Abnahme des Exports an Rindvieh und somit auch des Ausfalls an Ausfuhrzöllen schon vorher als eine Folg-e des britischen Vieheinfuhrverbots hingestellt worden ist 1 ).
Bemerkenswert an der Statistik ist auch die Verschiedenheit des Preises für männliches und weibliches Rindvieh, wie sie aus den nachfolg'enden Zahlen hervorgeht.
Preis des Rindviehs pro Stück
Jahr
männlich
weiblich
Jahr
! männlich
l
weiblich
Mwaja
1903
> 9 d
29,3
1904
23,3
61,4
Moschi
47 ,«
7 °-S
22,2
SS,2
Besonders auffällig wird dieser Unterschied im Jahre 1904, wo der Wert eines weiblichen Tieres den eines männlichen in beiden Bezirken um mehr als das Doppelte übertrifft und somit in völligem Gegensatz zu den bei uns in Deutschland üblichen Preisen steht. Daß es sich bei den männnlichen Tieren nur oder zumeist um Jungvieh gehandelt hat, ist kaum anzunehmen, da doch die Preise beider Arten sowohl in beiden Bezirken als auch in beiden Jahren ein ähnliches Verhältnis aufweisen. Ob aber dieses Wertverhältnis, wie es uns sich hier darbietet, das übliche ist, oder ob wir es nur mit einem durch die Zeit bedingten Ausnahmezustand zu tun haben, das muß für uns infolge des fehlenden Kommentars einstweilen unbeantwortet bleiben. Auch der Umschwung der Preise ist beachtenswert; denn während 1903 Mwaja niedrigere Zahlen aufwies, ist im folgenden Jahre das Gegenteil der Fall, scheinbar infolge eines Preissturzes in Moschi, dessen Ursachen uns natürlich ebenfalls verborgen sind.
III.
Gewisse Schlüsse in wirtschaftlicher Beziehung auf unsere Schutzgebiete zu ziehen, erlaubt endlich auch eine Betrachtung der den Berichten beigefügten Übersicht über den Umfang des jährlichen Postverkehrs und besonders der darin
b S. 31.