Druckschrift 
Das Deutschtum im Ausland in unseren Schulen / von Gottfried Fittbogen
Entstehung
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Dank und Bitte als Vorwort.

Zu danken hab' ich all denen, die direkt oder indirekt auf die Ent­stehung dieser Schrift eingewirkt haben. An erster Stelle ist der verein für das Deutschtum im Ausland zu nennen- denn aus der Bewegung, deren Haupturheber und -träger er ist, ist sie hervorgewachsen, von der Wichtigkeit des von ihm vertretenen Gedankens ergriffen, reiste ich, um das Deutschtum im Ausland wenigstens an einer charakteristischen Stelle aus eigener Erfahrung kennen zu lernen, in den Sommerferien l9lv zu den Sachsen Siebenbürgens und, auf einem kleinen Abstecher, zu den Schwaben des Banats, noch ohne einen klaren Plan, wie sich das Gewonnene würde verwerten lassen, viele Volksgenossen sind mir dort mit großer Liebenswürdigkeit begegnet, wenn ich ihre Namen nicht nenne, so geschieht es, weil es zu viele wären. Galt die Freundlichkeit auch weniger meiner Person als dem Bruder aus dem Reich, so fühle ich mich ihnen allen doch zu lebhafter Dankbarkeit verpflichtet- denn nur durch ihre Hilfe ist mir der doch nur kurze Aufenthalt so wertvoll geworden, ist mir der Blick geschärft für die Dinge, auf welche es ankommt. Und ich kann nur jedem raten, auch in ein Gebiet der deutschen Diaspora zu reisen und dort nationalen Anschauungsunterricht zu genießen. Ich habe dann in meinem eigenen Unterricht, in zahlreichen Vertre­tungsstunden und einer gerade fälligen Sedanrede ausprobiert, wie sich die Runde vom Deutschtum im Ausland an die Schüler heranbringen läßt,- auf Grund meiner Erfahrungen kann ich nur sagen: es geht. Nachdem ich dann in Ermangelung von Urlaub mein Amt als Ober­lehrer niedergelegt hatte, fand ich auch Zeit, die Studien auf diesem Gebiet zu einem relativen Abschluß zu bringen und ein präzises Ar­beitsprogramm aufzustellen, das ich auf der Jahresversammlung des Berlin-Brandenburger Philologenvereins (Steglitz, 30. Nlai l9l2) vor­tragen durfte. Dadurch angeregt, läßt dieser verein bereits auf seinem diesjährigen Ferienkurs vom 27. bis 29. Nlärz 1913 zur Informierung seiner Mitglieder drei vorträge über das Deutschtum im Ausland (jene eine Stunde über die Deutschen in Österreich, Ungarn, Nußland) halten. Der verein für das Deutschtum im Ausland hat sein Interesse für meine Bemühungen, seinen Gedanken in die Praxis des Schullebens einzufüh­ren, dadurch in dankenswerter Weise betätigt, daß er eine größere An­zahl von Exemplaren dieser Broschüre angekauft hat.

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