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Deutschlands Kolonien in achtzig farbenphotographischen Abbildungen : nebst einer farbigen Karte der Kolonien / nach eigenen Naturaufnahmen von Dr. R. Lohmeyer, Kunstmaler Br. Marquardt und Photochemiker Ed. Kiewning. Mit erläuterndem Text von Dr. W. Scheel, Direktor des Realgymnasiums zu Nowawes bei Potsdam
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Partie aus dem Urwald im Innern von Neu-Mecklenburg.

Deutsch - Neu- Guinea.

ie deutschen Besitzungen in der Südsee unterscheiden sich dadurch von allen an­deren kolonialen Erwerbungen des Deutschen Reiches, daß sie zwar ein ge­waltiges Gebiet umspannen, das einen Flächenraum von respektabler Größe deckt, daß sie sich aber trotzdem zu einem großen, zusammenhängenden Kolonialgebiet zu­sammenschließen, wenn auch die einzelnen Inseln und Inselchen, die über diese ge­waltige Meeresstrecke verstreut liegen, wiederum in sich kleine Einheiten bilden.

Das deutsche Kolonialreich in der Südsee zerfällt nach der gewöhnlichen Teilung in drei Teile, die man an die aus der Zeit der ersten Entdeckung stammenden Namen Mikronesien, Melanesien und Polynesien anzuschließen pflegt.

Zu Mikronesien rechnet man die Karolinen und Marianen, die Pelau- und Marschallsinseln, soweit sie deutscher Besitz sind, die ebenfalls zu dieser

Deutschlands Kolonien. 9