Neuguinea und die Papuas.
Aegt man die Nordwestspitze von Neuguinea auf die Nordwestspitze Frankreichs, auf die Halbinsel Bretagne, so erreicht seiuc Südostspitze die Mündung der Donau und seine größte Breite dehnt sich zwischen den Alpen und der Nord- nnd Ostsee aus.
Die Rieseninsel, die größte der Welt, hat einen Flächenraum von 7tt5 362 Quadratkilometern oder 14 263 Ouadrat- meilen, kommt also beinahe dem Raum gleich, den Spanien und Italien zusammen einnehmen; rechnet man die zahlreichen Nebeninseln hinzu, so steigt das Areal auf 14 673,3 Quadratmeilen. Neuguinea besteht aus einem zentralen Teil und einer nordwestlichen und südöstlichen Halbinsel, die nur durch schmale Landengen mit der Mitte in Verbindung stehen. Gebirgszüge durchziehen diese 3 Teile und halten im wesentlichen die nordwestlich- südöstliche Hauptrichtung des Landes ein. (In dieser Richtung beträgt die, größte Länge 2380 Kilometer, der größte Breitendurchmesser ist auf 660 Kilometer berechnet.) Im Nordwesten der Insel dringt die Geelvink-Bai ein. Gegenüber dem Südufer dieser Bai liegt die Triton-Bucht und der zwischen beiden liegende Isthmus verbindet die nordwestliche Halbinsel mit der zentralen. Dem Westufer der Geelvink-Bai gegenüber dringt die Mac Cluer-Bai in östlicher Richtung soweit vor, daß nur eine schmale Landenge zwischen den beiden Meeresteilen bestehen bleibt. Die Nordwesthalbinsel teilt sich demnach in zwei kleinere Halbinseln: auch diese Teile zeigen vielfach das Bestreben nach