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Es folgt nun eine längere Strecke ohne besonders gute Häfen und Landungsplätze, denn auch Kilwa Kiwindje kann nicht als solcher gelten. Erst Kiloa, das neuerdings als Kilwn Kisiwani bezeichnet wird, besitzt wieder alle Vorzüge eines tiefgründigen und gut geschützte» Naturhafens. Auch der Hafen von Lindi kann als guter Landungsplatz gelten, und noch mehr gilt dies von der weiten Bucht von Mikindani, das wegen seiner Lage bis vor kurzem indessen im Verkehr nicht die Rolle zu spielen vermochte, die ihm nach der Be--- schaffenheit seines Hafens eigentlich zukommen würde.
Der Aufbau des Landes.
Wenn man das ostafrikanische Schutzgebiet seinem Bau nach in wenigen Worten charakterisieren will, so kam: man es als ein ausgedehntes Hochland bezeichnen, dessen Äußeres durch die Einbruchgebiete bestimmt wird, denen wir in einzelnen Rändern sowie namentlich in den tief uuter das umliegende Land versenkten Becken der großen Seen in ihrer deutlichsten Ausprägung begegnen. Ihre Entstehung ist von dem Auftreten vulkanischer Massen begleitet gewesen, zu denen einige der Wichtigsien Erhebungen des ganzen Landes gehören, vor allem die höchste Bergmasse des ganzen Weltteils selbst, der riesenhafte Doppelgipfel des Kilimcmdscharo. Die Erstreckung der gewaltigen Störungszonen ist vorwiegend von Norden nach Südeu gerichtet, so daß, wenn man das Land in einige wenige Hanptlandschaften einteilen will, man diese von der Küste nach dein Inneren zu aufeinanderfolgen lassen müßte.
Indessen gibt es der Sondererscheinungen im Bau des Ganzen doch so viele, daß wir mit einer solchen Teilung der Gesamtlandschaft zu keinen: hinreichend klaren Bilde kommen würden. Auch sind einige kleinere Gebiete von so großer Bedeutung, daß sie trotz geringeren Umfanges gleichwohl eine Betrachtung für sich verdienen.