Genauere Azimutbestimmung.
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Kreis
Höhenkreiseinstellung im Mittel aus beiden Nonien, korr. für Höhenlibelle
Zenitpunkt am Höhenkreise
z = VAR + D
Zenitdistanz z -- V,(B-i)
R.
51° 0' 46''
(411»)
322° 5' 54"
88° 54' 52"
L.
233° 11' 2"
Daraus folgt eine Höhe von 1°5'8" über dem Horizont des Beobachtungspunktes für das eingestellte terrestrische Objekt.
2)^. Genauere Azimutbestimniung.
Will man das Azimut eines terrestrischen Objekts bis auf die Bogensekunde oder sogar noch auf Bruchteile derselben genau bestimmen, so erfolgt am Universal eine direkte Winkelmessung zwischen den Richtungen nach dem Objekt und nach einem polnahen, möglichst hellen Stern.
Ausgehend von der obigen einfachen Formel S2), in welcher nunmehr die Kreisablesung L... an Stelle von Lq tritt, ist ferner zu bedenken, daß die Ablesungen L 0 und Z,. des Horizontalkreises am Universal jetzt noch von dem Einfluß der Neigung der Horizontalachse und des Kollimationsfehlers der Visierlinie befreit werden müssen. Endlich muß auch bei unmittelbarer Entnahme der scheinbaren Bektaszensiohen und Deklinationen des Polsternes aus der astronomischen Ephemeride der Betrag der täglichen Aberration in ihrer Einwirkung auf das Azimut in Rechnung gestellt werden; beim nördlichen Polarstern erreicht derselbe etwa die Größe einer Drittel-Bogensekunde.
Bezeichnet man die nötigenfalls wegen Zapfenungleichheit (s. S. 154) verbesserte Neigung der Horizontalachse, bezogen auf das Westende, bei der Sterneinstellung mit bei der Objekteinstellung, bezogen auf das linke Achsenende, mit i 0 , ferner den für beide Einstellungen gemeinsamen Kollimationsfehler mit c, endlich die am Höhenkreise des Universals abzulesende Zenitdistanz des Polsternes mit 0%, die des terrestrischen Objektes mit ,?„, so nimmt der vollständige Ausdruck zur genaueren Azimutbestimmung, in Erweiterung der Gleichung 82), folgende Form an: 83) A 0 = A ; . 4- (L 0 — A !: ) — i,, cotg.t : , : 4- i 0 cotgs 0
— i \ i a// oo cos <p I Kr- L.
+ c(cosecz... — cosecz,) 4- 0 ,32 —- \
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